
- Noch nie gab es eine so lange Friedenszeit in Deutschland. Seit 60 Jahren sind keine Panzer mehr gerollt. Probleme werden am Verhandlungstisch gelöst. - die EU hat wesentlich dazu beigetragen.
- Der Nettobeitrag Deutschlands zur EU beträgt 6-8 Milliarden Euro. Das ist etwa ein Drittel unseres Verteidigungshaushalts. Eine gute Investition, angesichts der "Friedensdividende" der EU.
- Konflikte lösen und Länder wieder aufbauen: Die EU hilft dabei. Sie ist beispielsweise in Kosovo und Bosnien vor Ort. Flüchtlinge können dadurch wieder zurückkehren.
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- In der EU leben fast 500 Millionen Menschen. Das ist der größte Wirtschaftsraum der Welt. Wir haben damit eine starke Verhandlungsposition gegenüber anderen Handelsmächten. Deutschland als "Exportweltmeister" profitiert massiv davon. Schon heute hängt bei uns jeder fünfte Arbeitsplatz vom Export ab.
- Unsere Abhängigkeit von Energieimporten wird weiter steigen - bei Erdgas bis 2030 etwa auf 84 Prozent. Gerade hier ist es wichtig, mit den Lieferantenstaaten mit einer Stimme zu sprechen.
- Terrorismus und Konflikte um knappe Rohstoffe wie Öl, Gas und Wasser können am besten durch ein gemeinsames Auftreten Europas bewältigt werden.
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- Klimaschutz ist eine Überlebensfrage. Die EU ist Vorreiter beim Klimaschutz und bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes. Sie setzt sich für weltweit verbindliche Ziele zum Abbau von Treibhausgasen ein.
- Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Die EU treibt ihren Ausbau voran. 2020 sollen 20 Prozent des Stroms aus alternativen Energiequellen stammen. Damit verringern wir unsere Abhängigkeit von Erdöl- und Ergasimporten und schützen das Klima.
- Schiffe, die gefährliche Güter transportieren, werden europaweit streng kontrolliert. Schweröl darf nur noch in doppelwandigen Tankern transportiert werden.
- Tierversuche für Kosmetika sind europaweit verboten.
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- 63 Prozent aller deutschen Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Das sind Waren im Wert von mehr als 500 Milliarden Euro oder 6.000 Euro pro Einwohner. Die Nachbarn der EU sind unsere besten Kunden.
- Der Euro schützt Unternehmen bei Geschäften in Europa vor Wechselkursrisiken. Dies spart deutschen Firmen viel Geld - bis zu 10 Milliarden Euro im Jahr.
- Die EU schützt die Arbeitnehmer: EU-weit gelten gesetzliche Mindeststandards beim Arbeitsschutz, so etwa für Computer-Arbeitsplätze, chemische und biologische Arbeitsstoffe, für schwangere Arbeitnehmerinnen und für Jugendliche.
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- Die neuen Mitgliedstaaten sind für Deutschland mittlerweile zum wichtigsten Handelspartner geworden. Der Export in diese Länder hat sich seit 1985 fast versechsfacht. Das sichert und schafft Arbeitsplätze in Deutschland.
- Deutschland wird auch weiterhin vom hohen Wirtschaftswachstum und vom Aufholprozess in den neuen EU-Staaten profitieren. Im zweiten Quartal 2006 wurden Waren im Wert von rund 7 Milliarden Euro nach Polen geliefert. Das sind 35 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
- Die neuen EU-Länder müssen nun auch EU-weite Umwelt- und Sozialstandards erfüllen.
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- Deutschland erhält in den nächsten 7 Jahren rund 34 Milliarden Euro Strukturhilfen. Damit sind wir das viertgrößte Empfängerland in der EU. Fördergeld gibt es für Firmenansiedlungen, neue Forschungszentren, Tourismus- und Umweltschutzprojekte, die ländliche Entwicklung, bessere Bahnlinien und Straßen sowie die Renovierung von Kindergärten und Schulen.
- Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den ost- und mitteleuropäischen Ländern wird besonders gefördert.
- Von 2000 bis 2006 haben 4 Millionen Deutsche an Bildungsprogrammen des Europäischen Sozialfonds (ESF) teilgenommen. Davon waren über 1 Million Jugendliche.
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- EU-Bürger können in jedem anderen EU-Land wohnen, arbeiten, studieren oder ihren Ruhestand genießen. Überall.
- Die Studien- und Bildungsabschlüsse deutscher Schüler und Studenten werden in anderen EU-Ländern anerkannt - und umgekehrt.
- Die Grenzkontrollen sind abgeschafft: Bei Reisen in die meisten EU-Länder muss man keinen Personalausweis mehr vorzeigen.
- Dank des Euro erspart man sich die Wechselgebühren und kann Preise europaweit direkt vergleichen.
- Unser vielfältiges Kulturerbe macht Europa spannend. Die EU hilft es zu bewahren. Sie schützt regionale Köstlichkeiten und fördert die Sprachenvielfalt.
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- Auf allen Nahrungsmitteln müssen sämtliche Zutaten und Bestandteile verzeichnet sein - eine große Hilfe nicht nur für Allergiker. Das gilt auch für gentechnisch veränderte Lebensmittel.
- Sicherheit bei Haustürgeschäften und "Kaffeefahrten". Überall in Europa kann der Kunde innerhalb von sieben Tagen das Geschäft rückgängig machen.
- Internet-Einkauf: Hohe Schutzstandards schützen beim europaweiten Einkauf.
- Weniger Elektronik-Schrott: Europaweit müssen elektrische und elektronische Geräte kostenlos von den Herstellern zurückgenommen werden.
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- Telefonieren ist in Europa so günstig wie nie: dank der Liberalisierung des Telefonmarktes. Vor zehn Jahren konnte man mit einem Euro für 32 Sekunden in Deutschland telefonieren. Heute reicht ein Euro für 12,5 Minuten.
- Handy-Telefonate im Ausland werden bald billiger. Ein Gesetzentwurf liegt schon vor: Ab Sommer 2007 müssen die Preise umfassend gesenkt werden. Die höchsten Tarife sollen bis zu 70 Prozent reduziert werden.
- Versandhandel bei Medikamenten ist in Deutschland jetzt erlaubt. Darüber kann man Medikamente preisgünstiger beziehen.
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- Die grenzüberschreitende Kriminalität kann man nur gemeinsam bekämpfen. Deshalb ist die Zusammenarbeit der Justiz- und Polizeibehörden in den letzten Jahren konsequent ausgeweitet worden. So gibt es jetzt einen Europäischen Haftbefehl und das "Schengener Informationssystem".
- Allein 160 Einzelmaßnahmen enthält der Aktionsplan zur Terrorismusbekämpfung. Dazu gehören einheitliche Sicherheitsstandards auf europäischen Flughäfen und Maßnahmen, um die Finanzierung terroristischer Aktivitäten zu unterbinden.
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Quelle der Informationen dieser Seite:
In Europa leben - 10 gute Gründe für die EU
Faltblatt der
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom März 2007
Extern:
PDF-Dokument - Faltblatt...
Neben dem Faltblatt "In Europa leben" (
siehe oben) sind in der Reihe "10 gute Gründe für die EU" vier weitere Faltblätter erschienen, die bei der
Vertretung der EU-Kommission in Berlin und beim EIZ Niedersachsen (nur von Personen mit Wohnsitz in Niedersachsen) bezogen werden können:
- Faltblatt "In Europa arbeiten"
- Faltblatt "Verbraucherschutz - europaweit"
- Faltblatt "Umweltschutz in Europa"
- Faltblatt "Kulturelle Vielfalt"