Treffen mit ranghohen religiösen Vertretern

12.10.2018 Brüssel – „Die Zukunft Europas: Herausforderungen durch konkretes Handeln meistern“ – die Europäische Kommission bringt führende religiöse Vertreter verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch.

Auf Einladung des Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans sind diese Woche acht ranghohe Vertreter religiöser Organisationen aus ganz Europa zu einem Treffen zusammenkommen. Die Teilnehmer diskutierten zum Thema „Die Zukunft Europas: Herausforderungen durch konkretes Handeln meistern“.

Der Erste Vizepräsident Timmermans sagte: „Europa ist das Zuhause von Menschen unterschiedlichen Glaubens, und alle Europäer haben das Recht, ihren Glauben in Frieden und Sicherheit zu praktizieren. Im Vorfeld der Europawahlen im kommenden Jahr habe ich den Teilnehmern des heutigen Treffens zugesichert, dass die Europäische Kommission auch in Zukunft gegen jede Diskriminierung und jeden Angriff angehen und ihre Stimme erheben wird, die sich gegen Angehörige ihrer Religionsgemeinschaften richten. Alle europäischen Bürgerinnen und Bürger haben die Chance, unsere gemeinsame Zukunft durch ihren Urnengang im kommenden Jahr mitzubestimmen – die Teilnehmer des heutigen Treffens habe ich eingeladen, sich aktiv am politischen Prozess zu beteiligen und die Mitglieder ihrer Gemeinschaften ebenfalls dazu zu ermutigen. Auch, wenn wir unseren Glauben auf unterschiedliche Weise leben, so sind unsere Werte doch von allgemeiner Gültigkeit – einschließlich unseres Bekenntnisses zu Demokratie und Gleichheit.“

Das Treffen baut auf einem Treffen mit ranghohen religiösen Führungspersönlichkeiten am 7. November 2017 auf, das der Zukunft Europas und der Gestaltung einer wertebasierten und wirkungsvollen Europäischen Union gewidmet war.

Im Zentrum des diesjährigen Treffens standen die wichtigsten politischen Herausforderungen, denen Europa sich im kommenden Jahr stellen muss, sowie Zukunftsperspektiven, die über die Europawahlen hinausreichen. Die Teilnehmer berieten insbesondere über den Umgang der EU mit Fragen der Migration, sozialen Integration und eines nachhaltigen Lebensstils.