
Europa ist so bunt und vielfältig wie seine Länder und Menschen es sind. Deshalb bietet uns unser Kontinent immer wieder sehr ungewöhnliche Geschichten. Die leiseste Stadt, ein menschlicher Stromleiter, außergewöhnliche Festivals ...
Ein paar dieser ungewöhnlichen Geschichten findest Du hier:


| In Sonkajarvi im Osten Finnlands findet der 250 Meter Hindernislauf statt, bei dem jeder Teilnehmer seine Ehefrau auf dem Rücken tragen muss. Als Preis gibt es das Gewicht der Frau in Bier ausgezahlt.
Die Ehefrauen müssen über 17 Jahre alt sein und mehr als 49 Kilo wiegen. 15 Strafsekunden sind vorgesehen, wenn jemand seine Frau fallen lässt.
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| Das "Sata-Häme Soi - Accordion Festival" findet am Ikaalinen See in Südfinnland statt und zieht etwa 30.000 Besucher an, die 800 finnischen und internationalen Akkordeon-Spielern zuhören können.
Die Stilrichtungen gehen wild durcheinander, man hört alles, was man aus diesem Instrument herausquetschen kann.
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| Im 220 Kilometer südwestlich von Paris gelegenen Städtchen Angers wird es eigentlich nur einmal im Jahr richtig laut - wenn die "Tour De France" (das größte Straßen-Radrennen der Welt) vorbeizieht.
In Angers wird mit großer Liebe zum Detail und viel Einfallsreichtum gesundheitsschädigender Krach bekämpft: Schalldämpfer an Mülltonnen und versenkte Glascontainer sind nur ein Teil des ehrgeizigen Programms, das die Verwaltung der Stadt an der Loire umsetzt.
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| Die für ihre Kathedrale berühmte französische Stadt Noyon ist seit dem 10. Jahrhundert ein Zentrum für den Handel mit Kirschen und Johannisbeeren. Der "Marché aux Fruits Rouges" (Markt der roten Früchte) findet stets im Juli um die Kathedrale statt. Auszeichnungen werden vergeben für die schönsten Erdbeeren, Himbeeren, rote, weiße und schwarze Johannisbeeren, Brombeeren und Kirschen.
Neben all den Früchten gibt es auch ein breites Unterhaltungsprogramm mit Straßenkünstlern, Zirkusvorführungen und Musik.
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| Die Stadt Cavaillon in der fanzösischen Provence feiert jedes Jahr vier Tage lang ein Festival für die Melone ("Melon en Fêtes") am Place de Clos.
Während des Festes vergibt die Stadt den wertvollen Titel "Ritter des Melonenordens".
Es gibt Balletvorführungen, chorale Konzerte, einen Koch-Wettbewerb mit Melonen und natürlich auch einen Wettbewerb um die beste Melone zu küren.
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| Die Gemeinde Trie-sur-Baise in den französischen Hoch-Pyrenäen feiert jährlich ein Schweine-Festival, bei dem sich alles um das beliebte Borstentier dreht.
Es gibt Wettbewerbe für das beste Schweine-Kostüm, für den besten Wurstesser, ein Schweinerennen und den Schweine-Imitationswettbewerb. Abgerundet wird alles mit Live Musik, Tanz und kulinarischen Genüssen.
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| Wenn am Strand von Moguériec an der bretonischen Küste Frankreichs Menschen eine glatte Sandpiste anlegen, beginnen besorgte Schnecken sich zu verkriechen. Eine der absurdesten Weltmeisterschaften steht wieder an: das Strandschnecken-Weitspucken.
Zum fünften Mal in Folge stellte der Bretone Alain Jourdren im Juli 2006 seine Überlegenheit im Strandschnecken-Weitspucken unter Beweis und verteidigte souverän seinen Titel als Weltmeister. Mit 10,41 Meter konnte der 45-Jährige am Strand von Moguériec bei Roscoff seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2003 sogar noch um einen Zentimeter übertreffen.
Weiteres über die Weltmeisterschaft im Strandschnecken-Weitspucken kannst Du in einem Bericht der "ARD tagesschau" erfahren.
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| Seit 1977 gibt es in dem Pub "Ye Olde Royal Oak Inn" in Wetton (Staffordshire) einen ungewöhnlichen Wettkampf - das Zehen-Ringen. Mit den großen Zehen zusammengebunden versuchen die Gegner jeweils den gegnerischen großen Zehen nach unten zu drücken, das so genannte "Toe Down" beendet den Kampf. Zum Sieg muss man zwei Auseinandersetzungen gewinnen, steht es nach einmal rechter und linker Fuß unentschieden, muss eine dritte Runde mit dem rechten Fuß die Entscheidung bringen.
Sollte es zu schmerzhaft werden, kann man durch den Ausruf "toe much" (englisches Wortspiel aus 'too' = zu und 'toe' = Zehe, zu viel) das Handtuch werfen.
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| Auf der spanischen Kanareninsel ist die Pfeifsprache "El Silbo" Unterrichtsfach. El Silbo (spanisch: der Pfiff) bezeichnet die Pfeifsprache der Guanchen, der Ureinwohner der Insel La Gomera. Diese einzigartige Form der Kommunikation existiert nur auf dieser Insel vor der Küste Marokkos und soll als Weltkulturerbe vor dem Aussterben bewahrt werden.
Mehr über die Pfeifsprache kannst Du HIER im Internet erfahren.
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| Viele Jahrhunderte wurde die Stadt Catoira im spanischen Galizien von den Nordmännern heimgesucht. Heute feiern die Galizier ihre einstigen Peiniger mit einem Festival, bei dem vor allem die Speisekammern geplündert werden.
Das Wikingerfest von Catoira spielt eine historische Begebenheit nach. Die Nordmänner versuchten lange Zeit, über Flüsse ins Inland zu gelangen und den sagenumwobenen Schatz von Santiago de Compostela zu plündern. Ihre Bemühungen blieben erfolglos, der Schatz wurde nicht geraubt.
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| Jedes Jahr am letzten Mittwoch des Monats August wird im spanischen Buñol das "Fest der Tomate" (= Tomatina) gefeiert.
Über 40.000 Menschen nehmen an der Tomaten-Schlacht teil. Aber in der mehr als 50-jährigen Geschichte des Tomaten-Festes soll noch niemand in der Tomatensauce ertrunken sein.
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| Der 36jährige Serif Durak aus der Stadt Hakkari im Südosten der Türkei kann seit einem Unfall elektrischen Strom leiten, was er sogar zur Schmerzmilderung nutzt. Auf Grund seiner besonderen Fähigkeiten wird der Wasserinstallateur von Freunden und Nachbarn "Trafo Serif" genannt. Nach Auswertung von Untersuchungen kamen Experten zu einem einhelligen Ergebnis: es gebe keine medizinische Erklärung für das Phänomen!
WARNUNG:
Bitte komme nicht auf die Idee, ein Stromkabel anzufassen. Das würde für Dich tödlich sein!!
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