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Die Zeitzonen in der Europäischen Union
Im Gebiet der Europäischen Union (EU) gibt es drei verschiedene Zeitzonen, nach denen sich die Uhrzeit in den EU-Mitgliedsländern bestimmt:
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Die "General Mean Time" (GMT)
Die "General Mean Time" (auch "Greenwich Mean Time" - kurz "GMT") ist die gemittelte Sonnenzeit am Nullmeridian. Theoretisch durchquert um 12:00 GMT die Sonne den Mittagskreis (= Meridian) und hat dabei ihren höchsten Stand am Himmel (= obere Kulmination). Aufgrund der ungleichmäßigen Geschwindigkeit der Erde auf ihrer elliptischen Umlaufbahn weicht dies um bis zu 16 Minuten vom tatsächlichen Mittagsdurchgang ab, was sich jedoch über das Jahr ausgleicht. Die GMT folgt dabei einer gedachten mittleren Sonne, die sich mit konstanter Geschwindigkeit im Laufe eines Jahres entlang des Äquator bewegt.
| Greenwich ist ein Stadtbezirk im Osten der britischen Hauptstadt London. Dort steht das im Jahr 1675 gegründete "Royal Greenwich Observatory" (Foto rechts), eine Sternwarte, deren Standort 1884 als Nullmeridian des internationalen Koordinatensystems (also zur Einteilung der Weltkugel) bestimmt wurde.
Die "Greenwich Mean Time" (GMT) wurde daher nach dem Ort Greenwich benannt, weil sich unsere Zeitzonen nach dem Nullmeridian von Greenwich richten. |
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Die Zeiten in Europa
In den Mitgliedsländern der Europäischen Union, den Ländern der EU-Beitrittskandidaten und in den Ländern, die den Euro als Landeswährung eingeführt haben, aber nicht Mitglied der EU sind, gelten nach der GMT folgende (Uhr)Zeiten:
Umstellung auf Sommerzeit
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Da es bei der Rückstellung der Uhr am letzten Sonntag im Oktober die Uhrzeit "2:00 Uhr" also zwei Mal gibt, wird die erste Stunde (2:00 Uhr MESZ) als "2A Uhr" und die zweite Stunde (2:00 Uhr GMT) nach der Rückstellung als "2B Uhr" bezeichnet.









































