Handel: EU und USA setzen gegenseitige Anerkennung von Inspektionen im Arzneimittelsektor um

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben Freitag ein weiteres Element der Gemeinsamen Erklärung umgesetzt, auf die sich EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump im Juli 2018 verständigt hatten. Konkret geht es um die gegenseitige Anerkennung von Inspektionen im Arzneimittelsektor. Beide Seiten können Arzneimittel so schneller und kostengünstiger auf den Markt bringen.

Industrieproduktion im Euroraum um 0,9% gestiegen – Zuwachs um 0,8% in der EU28

Im Mai 2019 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber April 2019 im Euroraum (ER19) um 0,9% und in der EU28 um 0,8% an, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im April 2019 war die Industrieproduktion im Euroraum um 0,4% und in der EU28 um 0,6% zurückgegangen. Gegenüber Mai 2018 ging die Industrieproduktion im Mai 2019 im Euroraum um 0,5% zurück und stieg in der EU28 um 0,4% an.

European Week of Regions and Cities – Programm online – Registrierung möglich

Vom 07. bis 10.10.2019 findet in Brüssel die „European Week of Regions and Cities“ statt, die gemeinsam von der Europäischen Kommission sowie dem Ausschuss der Regionen organisiert wird. Sie stellt die größte regionalpolitische Veranstaltungs- und Konferenzreihe in Europa dar. Im Jahr 2018 haben sich knapp 170 Partnerregionen beteiligt, die insgesamt über 200 Workshops und Konferenzen mit ca. 7.000 Teilnehmern veranstaltet haben.

EU-Gericht kippt Vermögenssperren gegen Ex-Präsidenten der Ukraine

Das Gericht der Europäischen Union hat Vermögenssperren gegen den ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und ihm nahe stehende Politiker und Geschäftsleute teilweise für nichtig erklärt. Das Urteil könnte die Grundlage für Schadenersatzklagen der Betroffenen gegen die EU bilden, es ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Rat der EU kann noch bis Ende September Rechtsmittel einlegen, wie das Gericht in Luxemburg am Donnerstag mitteilte.

UN fordern Europäer zu neuen Rettungsaktionen im Mittelmeer auf

Die unhaltbaren Zustände für Flüchtlinge und andere Migranten in Libyen müssen die Europäer und andere Aufnahmeländer nach Überzeugung der Vereinten Nationen zum Umdenken zwingen. Die Europäer sollten ihre eingestellten Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufnehmen und die Migranten in sichere Häfen bringen, verlangten der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, und der Chef der Organisation für Migration (IOM), Antonio Vitorino am Donnerstagabend in einer Erklärung in Genf. Zudem seien dringend mehr Aufnahmeplätze für in Libyen Gestrandete nötig.