ANDORRA
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| Staatsflagge | Staatswappen |
| Offizieller Landesname: Fürstentum Andorra | Staatsform: Konstitutionelles Fürstentum | |||
| Landesfläche: 468 Landkarte | Einwohner: 65.800 | |||
| Autokennzeichen: AND | Telefon-Vorwahl: 00376 | |||
| Hauptstadt: Andorra la Vella | Landessprache(n): Katalanisch, Spanisch, Französisch | |||
Nationalhymne: abspielen | Internet-Domain: .ad | |||
Landeswährung: Euro | EU: kein Mitglied | |||
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Sonstige Informationen
Der Name des Landes lautet offiziell "Fürstentum Andorra" (katalanisch: Principat d'Andorra).
Andorra liegt in den Pyrenäen zwischen Frankreich (196 km von Toulouse) und Spanien (210 km von Barcelona). Das Land ist ein konstitutionelles Fürstentum und hat zwei Staatsoberhäupter ("Co-Princes" = Co-Fürsten): der Bischof von La Seu d'Urgell in Spanien und der Präsident der Französischen Republik. Beide verfügen in Andorra über jeweils einen Vertreter.
Regierungschef ist der "Cap de Govern", der als "Molt il.lustre Senyor" (Abkürzung: M.I. Sr.) bezeichnet wird. Katalanisch ist die Amtssprache des Landes und die Sprache der eingesessenen Bevölkerung. Weitere Umgangssprache ist Spanisch. Französisch wird von vielen verstanden. Hauptstadt des Landes ist Andorra la Vella (etwa 21.200 Einwohner).
Geschichte
Das Gebiet Andorras, das bis zum 5. Jahrhunder nach Christus zum Römischen Reich gehörte, wurde um 700 (nach Christus) von den Mauren erobert, die es um 800 an das Frankenreich Kaiser Karls des Großen verloren.
Als Teil der Pufferzone gegen den Islam gelangte Andorra unter die Lehnsherrschaft des spanischen Bischofs von Urgel, dessen Ansprüche im 13. Jahrhundert von französischer Seite bestritten wurden. Der Streit fand im Jahr 1278 seine Beilegung im Paréage-Vertrag, der bis zur Verabschiedung der neuen Verfassung Andorras im Jahr 1993 in Kraft blieb.
1993 wurde Andorra ein souveräner Staat und als 184 Mitglied in die Vereinten Nationen (United Nations - UN) aufgenommen.
Nationalfeiertag(e)
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8. September: Tag der "Jungfrau von Meritxell"
Erst am 14. März 1993 wurde die erste geschriebene Verfassung des Landes in einer Volksabstimmung angenommen.
Am 8. September gedenkt Andorra der "Jungfrau (Maria) von Meritxell". Es geht dabei um eine Legende aus dem 13. Jahrhundert, nach der in der Nähe des Weihers Meritxell neben einem Rosenbusch die Statue einer Jungfrau (Bild rechts) auftauchte. Übrigens: Die Nationalhymne Andorras wurde zum ersten Mal am 8. Septembrer 1921 in der nationalen Kirche des Fürstentums am Nationalfeiertag der Jungfrau von Meritxell, die bei dieser Gelegenheit gekrönt wurde, gespielt.
Wusstest Du, dass ...
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... in Andorra erst seit 1970 das Wahlrecht auch für Frauen gilt?
... sich der Name des Landes aus dem Wort für "Buschland" ("andurrial") aus der Sprache Navarras ableitet?
... die Kinder in Andorra dreisprachig aufwachsen? Sie sprechen französisch, spanisch und katalanisch (das ist eine der Regionalsprachen Spaniens).
... Andorra in seiner mehr als 800jährigen Geschichte noch nie Krieg geführt und seinen Bürgern noch nie Steuern abverlangt hat?
... die beiden Fürsten Andorras für ihre Vertretung des Landes mit einem symbolischen "Tribut" bezahlt werden? Der französische Staatspräsident erhält einen Euro pro Jahr und der spanische Bischof von La Seu d'Urgell zu Weinachten ein fettes Suppenhuhn.
Ein Tipp:
Noch mehr über das Land erfährst Du im Internet im Wikipedia-Lexikon.
Andorra ist nicht Mitglied der Europäischen Union (EU) und gehört auch nicht zu den Ländern, die den Euro offiziell als gemeinsame Währung eingeführt haben, aber ...
Andorra hat traditionell keine eigene Landeswährung. Da das Land in den Pyrenäen von Frankreich und Spanien umschlossen ist, gelten in Andorra die Währungen dieser beiden Länder. Und da Frankreich und Spanien seit dem 1. Januar 2002 den Euro eingeführt haben, gilt seit dem der Euro auch in Andorra als Landeswährung.
Allerdings hat Andorra (im Gegensatz zu Monaco, San Marino und dem Vatikanstaat) nicht die Genehmigung, Euro-Münzen mit eigenen nationalen Rückseiten als offizielles Zahlungsmittel zu prägen. Andorra gibt zwar selbstgeprägte Euro-Münzen mit eigenen nationalen Münz-Rückseiten heraus, aber diese sind keine anerkannten Zahlungsmittel, sondern nur Sammlerstücke für Münzsammler.
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Landkarte



