Bericht über Arbeitsbedingungen von Lehrern: Einführungshilfen machen Junglehrern das Leben leichter

Brüssel. Gut ausgebildete und motivierte Lehrerinnen und Lehrer sind nach Ansicht der EU-Kommission der Schlüssel dafür, dass die jungen Menschen in der EU das lernen, was sie in unserer modernen Welt brauchen. „Eine gute Lehrkraft kann die Zukunft der Kinder entscheiden beeinflussen“, sagte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur und Jugend. Sie forderte „alle Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, die Schulung und Unterstützung von Lehrkräften zu verbessern“.

Damit soll auch erreicht werden, dass weniger Lehrer vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden. Was die einzelnen EU-Staaten tun, um Lehrkräften das Leben zu erleichtern, geht aus einem aktuellen Bericht der Kommission hervor. Dort erfährt man etwa, dass Deutschland zu den 15 Ländern gehört, in denen ein Einführungsprogramm zur individuellen Förderung und Beratung von Junglehrern verbindlich ist. Deutschland gehört auch zu der Gruppe der neun EU-Staaten, in denen Lehrkräfte ab einem gewissen Dienstalter weniger Stunden unterrichten müssen.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass die meisten Lehrerinnen und Lehrer in der EU über 40 Jahre alt sind, in Deutschland aber fast die Hälfte über 50 Jahre alt und besonders wenige jünger als 30 sind. Weiter werden in dem Bericht die Kompetenzen verglichen, die von Lehrkräften in den verschiedenen Ländern erwartet werden.

Link zum Thema:

Bessere Unterstützung für neue Lehrkräfte in der EU
PresseInformation der EU-Kommission vom 24. April 2013.

Quelle dieser Information:
»EU-Nachrichten« der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland