Brexit-Verhandler einigen sich auf Übergangsabkommen

20.03.2018 Brüssel. Die Brexit-Chefverhandler der Europäischen Union (EU) und des Vereinigten Königreichs haben eine politische Einigung über ein Abkommen für eine Übergangszeit nach dem Brexit bis Ende 2020 erzielt. „Auf der Seite der Union ist es nun Sache der Mitgliedstaaten, diese Fortschritte zu bewerten“, sagte EU-Chefverhandler Michel Barnier am Montag (19. März) in Brüssel in seiner Erklärung bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem britischen Chefverhandler David Davis.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten wollen Ende dieser Woche (22./23. März) bei einer Tagung des Europäischen Rates die Leitlinien verabschieden, anhand derer die EU mit dem Vereinigten Königreich den Rahmen für die künftigen Beziehungen nach dem Brexit verhandeln wird.

„Unsere Absicht ist es, so schnell wie möglich voranzukommen und, sobald mir das Mandat durch die Leitlinien des Europäischen Rates erteilt wurde, mit allen Themen der künftigen Beziehungen parallel zu beginnen. Und ich glaube sogar, dass es möglich ist, dass wir uns in diesem Zeitraum auf eine ehrgeizige künftige Partnerschaft im Bereich der Außenpolitik und der äußeren Sicherheit einigen können“, sagte Barnier in seiner Erklärung weiter.

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Brexit: EU und Großbritannien einig bei Übergangsfrist bis Ende 2020
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