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Europäische Förderpolitik heute und in der Zukunft
Ausgabe 2002/2 vom Juli 2002
des Informationsdienstes "Europa-Fokus Niedersachsen"


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Europa-Fokus Niedersachsen | Ausgabe 2002/2 | Juli 2002
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Inhalt der Ausgabe:
Vorwort
des Niedersächsischen Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten,
Wolfgang Senff
 
Schade, dass die Beliebtheit von Europa nicht von der Höhe der Gelder abhängt, die wir von dort bekommen. Dann müssten die Umfrageergebnisse sofort nach oben schnellen. Niedersachsen profitiert nämlich erheblich von den europäischen Strukturprogrammen. Zwischen 2000 und 2006 werden 1,6 Milliarden Euro ins Land fließen. Wir haben sie vor allem in drei Programmen eingesetzt: für die regionale Entwicklung, in Projekte für Beschäftigung und Chancengleichheit und für den ländlichen Raum. Was bis 2006 geplant ist, wie wir versuchen, die EU-Beratung in Niedersachsen noch effektiver zu gestalten, und für welche Projekte Sie beispielsweise Fördermittel beantragen können, darüber informieren wir in diesem Europa-Fokus.
 
Einige von Ihnen interessiert vielleicht auch, wie es mit der europäischen Strukturpolitik nach 2006 weitergeht, wenn diese Förderperiode endet. Die Debatte dazu läuft bereits, denn es geht um hohe Summen. Die Erweiterung der EU um bis zu zwölf neue Mitglieder wird unweigerlich dazu führen, dass die EU-Mittel anders verteilt werden müssen. Der wirtschaftliche Rückstand dort ist einfach zu groß und eine verstärkte Förderung deswegen dingend notwendig. Aber: auch wir brauchen künftig noch europäische Fördermitteln für Regionen, die einen Entwicklungsrückstand aufweisen. Den Stand der Diskussion und die Sicht der deutschen Länder dokumentieren wir in dieser Ausgabe.
 
Last-but-not-least kommen Niedersachsen noch weitere EU-Gelder zu, wie zum Beispiel aus der Forschungsförderung. Sie helfen uns dabei, europaweit ein hohes Niveau zu halten und unsere Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Auch darüber finden Sie etwas in diesem Heft.
 
Vorteile der EU nutzen - Europäische Förderpolitik in Niedersachsen
von Ellen Fischer-Kallmann
 
Europäische Beschäftigungsstrategie und Gender Mainstreaming
von Monika Wolff
 
Grenzübergreifend, transnational, interregional
Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG und die Beteiligung Niedersachsens
von Bernd Fieber, Friedhelm Budde, Kristina Trumann
 
Vergleichbare Regionen gleich behandeln
Zur Zukunft der europäischen Regional- und Strukturpolitik
von Dr. Peter Best
 
Gute Beteiligung niedersächsischer Hochschulen am 5. Forschungsrahmenprogramm
von Hans Peter Forer
 
Best practice - Kurzinformationen über laufende Projekte


Link zum Thema:
Struktur- und Regionalpolitik der EU
Die Regionalpolitik der Europäischen Union ist Ausdruck der Solidarität. Mehr als ein Drittel des Haushalts der EU (von 2000 bis 2006 insgesamt 213 Milliarden Euro) wird für die Verringerung der Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen und des Wohlstandsgefälles zwischen den Bürgern aufgewendet. Mit dieser Politik will die EU den weniger entwickelten Regionen helfen, den Anschluss zu finden. Hier informieren wir Sie über die Strukturfonds und Gemeinschaftsinitiativen der EU.
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