Erdbeben auf Ischia: EU sagt Unterstützung zu

Brüssel 22.08.2017. Nach dem Erdbeben auf der süditalienischen Insel Ischia hat Christos Stylianides, EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Italien die Unterstützung der Europäischen Union zugesagt.  „Heute sind wir im Herzen in Italien, bei der italienischen Bevölkerung und den italienischen Behörden“, sagte Stylianides. Das EU-Krisenzentrum ist seit den frühen Morgenstunden in engem Kontakt mit dem italienischen Zivilschutz.

„Schon wieder hat das Land ein tödliches Erdbeben erlitten, diesmal auf der Insel Ischia. Ersten Berichten zufolge gibt es Tote und viele Gebäude, darunter Krankenhäuser und Kirchen, wurden zerstört. Wir möchten den Angehörigen und Freunden der Opfer unser herzlichstes Beileid aussprechen“, so Stylianides weiter.

„Die EU ist bereit, zu helfen, und das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen hat unmittelbar nach dem Erdbeben Kontakt zu den italienischen Zivilschutzbehörden aufgenommen. Wir werden den italienischen Behörden jede nötige Hilfe zukommen lassen. Auch der satellitengestützte EU-Kartierungsdienst Copernicus steht den italienischen Zivilschutzbehörden zur Verfügung.

Besondere Anerkennung möchte ich den Ersthelferinnen und Ersthelfern aussprechen, die vor Ort unermüdlich im Einsatz sind, um Leben zu retten. Sie sind ein Vorbild für uns alle!“

Quelle dieser Informationen:
EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland vom 22. August 2017.