Erweiterungsstrategie und Fortschrittsberichte 2009
Extern: Strategiepapier und Fortschrittsberichte der EU-Kommission... |
Die Erweiterung der Europäischen Union
Die heutige Europäische Union (EU) begann in den 50er Jahren als die "Europäischen Gemeinschaften", die damals aus 6 Mitgliedsländern bestanden: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden.
Das Anwachsen der EU erfolgte in bisher sieben Schritten:
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Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich (Großbritannien)
1981 auf 10 Mitgliedsländer - neu dazu kam:
Griechenland
1986 auf 12 Mitgliedsländer - neu dazu kamen:
Portugal und Spanien
1990 kamen durch die deutsche Wiedervereinigung die neuen deutschen Bundesländer hinzu
1995 auf 15 Mitgliedsländer - neu dazu kamen:
Finnland, Österreich und Schweden
am 1. Mai 2004 auf 25 Mitgliedsländer - neu dazu kamen:
Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik,
Ungarn und Zypern
am 1. Januar 2007 auf heute 27 Mitgliedsländer - neu dazu kamen:
Bulgarien und Rumänien
BEITRITTSKANDIDATEN
Nach dem Beitritt von 10 Staaten Mittel-, Ost- und Südeuropas zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 - der größten Erweiterung in der Geschichte der EU - und dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens am 1. Januar 2007 wollen in den kommenden Jahren noch weitere Länder in diese Gemeinschaft als neue Mitglieder aufgenommen werden.
Drei dieser Länder haben offiziell den Status "Beitrittskandidat".
Diese drei Länder sind:
Kroatien | |
| Aufnahme beantragt: | 21.02.2003 |
| aktueller Status: | Der (Minister-)Rat der EU hat am 3. Oktober 2005 beschlossen, die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien aufzunehmen. Extern-PDF: PresseInfo des EU-Rates (en)... |
Mazedonien | |
| Aufnahme beantragt: | März 2004 |
| aktueller Status: | Die Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien hat im März 2004 ihren Beitritt zur EU beantragt. Der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs der EU hat Mazedonien beim EU-Gipfel am 16./17. Dezember 2005 in Brüssel den Status "Beitrittskandidat" verliehen. Ein Termin für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen wurde noch nicht festgelegt. Extern-PDF: Beschluss des EU-Gipfels... Wichtiger Hinweis: |
Türkei | |
| Aufnahme beantragt: | 14.04.1987 |
| aktueller Status: | Die Türkei ist seit Dezember 2002 "Beitrittskandidat". Der (Minister-)Rat der EU hat am 3. Oktober 2005 beschlossen, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufzunehmen. Extern-PDF: PresseInfo des EU-Rates (en)... |
![]() Quelle der Grafik: »EU-Nachrichten« Nr. 20 vom 18. Mai 2006 der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland |
BEITRITTSKRITERIEN
Um der Europäischen Union beitreten zu können, müssen die beitrittswilligen Länder bestimmte politische und wirtschaftliche Kriterien erfüllen, die der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs der EU 1993 in Kopenhagen festgelegt hat. Diese so genannten "Kopenhagener Kriterien" sind:
- eine institutionelle Stabilität als Garantie für demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, für die Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und den Schutz der Minderheiten;
- eine funktionsfähige Marktwirtschaft sowie die Fähigkeit, dem Wettbewerbsdruck und den Marktkräften innerhalb der Union standzuhalten;
- die Fähigkeit, die aus einer Mitgliedschaft erwachsenden Verpflichtungen zu übernehmen und sich auch die Ziele der politischen Union sowie der Wirtschafts- und Währungsunion zu eigen machen zu können.
Die Beitritts- bzw. Fortschrittsberichte
Die Europäische Kommission untersucht jährlich die Fortschritte jedes Beitrittslandes anhand der "Kopenhagener Kriterien". Die Berichte über den Stand des Beitrittsprozesses in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht werden für jedes beitrittswillige Land von der Europäischen Kommission im Herbst bzw. Winter veröffentlicht (so genannte Fortschrittsberichte) und können im Internet über die Website der Generaldirektion 'Erweiterung' der EU-Kommission heruntergeladen werden.
Extern: GD Erweiterung...
WEITERE INFORMATIONEN
PUBLIKATIONEN zum Thema
20 Mythen und Fakten über die Erweiterung
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Alle Europäer profitieren von Nachbarländern mit stabilen Demokratien und
blühenden Marktwirtschaften. Durch einen sorgfältig gesteuerten Erweiterungsprozess werden Frieden, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand auf ganz Europa ausgedehnt. Dennoch stellen gegenwärtig viele EU-Bürger die Gründe für die Erweiterung in Frage. Auch wenn mit geeigneten politischen Maßnahmen auf die Besorgnisse der Bürger eingegangen wird, sollten gewissen Mythen einmal Fakten entgegengehalten werden.
Dies ist Ziel der im Oktober 2006 von der EU veröffentlichten Broschüre "EU-Erweiterung - 20 Mythen und Fakten über die Erweiterung".
Extern: Broschüre beim EU-Bookshop...
Auswirkung der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung
Die vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie über die "Auswirkung der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und ausgewählten EU-Mitgliedstaaten" liegt seit Anfang Juli 2007 vollständig vor. Ein Schwerpunkt der Studie liegt in der Analyse der Migration aus den neuen EU-Mitgliedstaaten.Extern: PresseInformation... / Dokumente...
LINKS zum Thema
Für Kinder: EU-Beitrittskandidaten
Auf seinen "Entdecke Europa!"-Seiten bietet das niedersächsische Europa-Pferd "Eurgaloppo" Kindern (8-14 Jahre) auch Informationen und Geschichten zu den Ländern der EU-Beitrittskandidaten.
Erweiterung I
Informationen vom Europa-Server der EU zum Thema und zum aktuellen Stand des Erweiterungsprozesses.
Erweiterung II
Informationen der zuständigen Generaldirektion 'Erweiterung' der EU-Kommission zum Thema und zu den Ländern der Beitrittskandidaten und potenziellen Beitrittskandidaten.
Enlargement Newsletter
Die Generaldirektion 'Erweiterung' der EU-Kommission veröffentlicht regelmäßig einen Newsletter mit aktuellen Informationen zum Thema EU-Erweiterung in englischer Sprache.
Beitrittskandidaten der EU
Informationen zu den Ländern der EU-Beitrittskandidaten finden Sie auch auf dem Europa-Server der EU (unter dem Menü-Punkt "Bewerberländer").
Links zur EU-Erweiterung
Links rund um das Thema EU-Erweiterung finden Sie auch in unserer Link-Datenbank.
mehr: EU-Erweiterung... und EU-Beitrittskandidaten... und Potenzielle EU-Kandidaten...
EU-Erweiterung & Arbeitnehmer-Freizügigkeit Die Mobilität der Arbeitskräfte in der EU zu sichern, ist ein Ziel der Gemeinschaft. Dazu gehört die Abschaffung aller Formen von Ungleichbehandlung aufgrund der Staatsangehörigkeit im Zusammenhang mit Beschäftigung, Arbeitsentgelt, und sonstigen Arbeitsbedingungen. Hier informieren wir über die EU-Regelungen und die deutschen Regelungen zur Freizügigkeit bei unselbstständiger und selbstständiger Beschäftigung - auch im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung.
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EU-Gemeinschaftsrecht in neuen Amtssprachen Der Beitritt der 10 neuen Mitgliedstaaten zur EU am 1. Mai 2004 hat nicht nur zur Folge, dass das EU-Amtsblatt jetzt in 20 Sprachen herausgegeben wird, sondern auch die Veröffentlichung des geltenden Gemeinschaftsrechts in den neuen Sprachen. Die Ausgabe mit den vor dem 1. Mai 2004 erlassenen Rechtsakten liegt seit März 2006 vollständig vor.
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Mazedonien
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