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EU-Hilfen in syrischer Stadt Madaja eingetroffen

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EU-Hilfen in syrischer Stadt Madaja eingetroffen

13.01.2016 Brüssel. Die Europäische Union (EU) hat die humanitären Hilfslieferungen der Vereinten Nationen (UN), des UNHCR, des Roten Kreuz und des syrischen Roten Halbmonds an die hungernden Menschen in der syrischen Stadt Madaja unterstützt. Ein Konvoi von 49 Lastwagen mit dringend benötigter Nahrung, Medizin und Decken ist am Montagabend (11. Januar) in Madaja eingetroffen, um 40.000 Menschen in der belagerten Stadt vor dem Hungertod zu bewahren. Weitere 20.000 Zivilisten in den Städten Foah und Kefraya werden ebenfalls mit Hilfslieferungen versorgt.

Christos Stylianides, EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe, sagte dazu in Brüssel: “Die EU hilft dabei, dass die humanitäre Notversorgung bei den vielen Menschen ankommt, die unter dieser unannehmbaren Situation leiden. Wir müssen Hungern und weiteres Leid verhindern. Ich betone noch einmal: Der Zugang für Hilfsorganisationen muss ohne Einschränkungen gewährt werden, so dass lebensnotwendige Hilfe wie Nahrung und Medizin an die Schwächsten ausgegeben werden kann.”

Mit einem Beitrag von über 5 Milliarden Euro ist die EU mit ihren Mitgliedstaaten der größte Geldgeber in der Syrienkrise. Die Hilfsgelder kommen sowohl den Binnenflüchtlingen wie auch den Flüchtlinge aufnehmenden Ländern Libanon, Jordanien, Irak und Türkei zugute.