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EU-Kommission erfreut über Ende der Ebola-Epidemie

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EU-Kommission erfreut über Ende der Ebola-Epidemie

15.01.2015 Brüssel. Der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, hat am Donnerstag (14. Januar) in Brüssel begrüßt, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika bekannt gegeben hat. In Liberia hat es mit dem gestrigen Donnerstag seit 42 Tagen keine neuen Fälle gegeben.

Stylianides erklärte in seinem Statement am Donnerstag in Brüssel: “Noch vor einem Jahr an diesem Tag wäre das Ende der Ebola-Epidemie undenkbar gewesen. Aber dank der Anstrengungen des medizinischen Personals, der Menschen und der Regierungen in den drei betroffenen Ländern verbunden mit einer bislang nie dagewesenen Antwort der internationalen Gemeinschaft konnte der Kampf gegen die Krankheit gewonnen werden. Ich möchte all die Menschen würdigen, die monatelang eingebunden waren, um die Fälle auf Null zu bringen.”

Liberia ist nach Guinea und Sierra Leone als letztes der drei betroffenen Länder von der ansteckenden Seuche befreit. Stylianides wies auf den beachtlichen Einsatz der Europäischen Union (EU) hin, die die Länder mit medizinischen Geräten, Laboren und Epidemiologen versorgt hat. “Wir haben europäische medizinische Evakuierungen für alle beteiligten internationalen Gesundheitsarbeiter in der Region eingesetzt. Wir haben die großartige Arbeit von Nichtregierungsorganisationen und den Vereinten Nationen mit Hilfsgeldern unterstützt, um die Ebola-Opfer zu behandeln und mit den Folgen fertig zu werden. Zusammen mit den Mitgliedstaaten hat die EU an die 2 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe, technische Assistenz, langfristige Unterstützung und Forschung in die Behandlung und Impfung aufgebracht”, sagte der EU-Kommissar weiter.

Dennoch warnte Stylianides vor verfrühter Freude. Die Gefahr der Wiederansteckung sei größe als gedacht. Man habe aber Lehren gezogen und werde die Versäumnisse beheben. Es werden mehr derartige Krisen geben, warnte Styliandes. “Die Kommission errichtet einen europäischen Sanitätsdienst, durch den medizinische Teams und Ausrüstung der Mitgliedstaaten schnell im Falle künftiger Gesundheitsnotlagen umgehend eingesetzt werden können”, betonte der EU-Kommissar.