Meeresüberwachung für Europa besser vernetzen
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EU-Fischereikommissar Joe Borg erklärte dazu in Brüssel: "Für eine optimale Meeresüberwachung brauchen wir einen umfassenden grenz- und sektorübergreifenden Ansatz. Wir brauchen Systeme, die auf alle verfügbaren Mittel zurückgreifen können. Auf EU-Ebene existiert in diesem Bereich eine Vielzahl an Verpflichtungen. In der Regel konzentrieren sich diese auf ein bestimmtes Gebiet und eine bestimmte Tätigkeit, lassen aber einen Gesamtüberblick über die vielen Tätigkeiten vermissen, die gleichzeitig auf See ausgeübt werden. Das vorgestellte Arbeitspapier entwickelt konkrete Ideen, wie wir dies erreichen können."
Es gibt bereits eine enge Zusammenarbeit auf EU- und einzelstaatlicher Ebene in Bereichen wie Grenzkontrollen, Sicherheit im Seeverkehr und Fischerei. Konkrete Beispiele, wie der Einsatz von Mitteln über verschiedene Sektoren hinweg erfolgreich koordiniert werden kann, bietet das Kontrollprogramm für Roten Thun, das die EU-Kommission und die Europäische Fischereiaufsichtsagentur (EUFA) 2008 gestartet haben. Ein weiteres Beispiel ist die EU-NAVCO-Initiative vom September zur koordinierten Überwachung und Bekämpfung der Piraterie gegen EU-Schiffe in den Gewässern Somalias.
LINKS zum Thema
Europa braucht eng vernetze Meeresüberwachung
PresseInformation der EU-Kommission vom 3. November 2008.
Maritime Surveillance
Arbeitsdokument der EU-Kommission vom 13. Oktober 2008 (veröffentlicht am 3. November 2008) zur Meeresüberwachung als PDF-Dokument.
Meerespolitische Aktionen
Dokumente der EU-Kommission zur integrierten Meerespolitik der EU.






