Die gemeinsame Währung: der Euro
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Diese neue Währung wurde schließlich am 1. Januar 2002 offiziell in 12 EU-Mitgliedsländern als neues Bargeld eingeführt. Die neuen Euro-Banknoten und -Münzen ersetzten die nationalen Währungen (zum Beispiel in Deutschland die "D-Mark").
Am 1. Januar 2007 führte Slowenien als 13. Land den Euro als Landeswährung ein. Malta und Zypern folgten mit der Euro-Einführung am 1. Januar 2008 als 14. und 15. Euro-Land. Am 1. Januar 2009 führte die Slowakei den Euro als 16. Land ein.
![]() Blau = Euro-Land |
Die heute 16 Euro-Länder der EU sind:
| Euro-Land | Einführung des Euro als Landeswährung | |
| Belgien | |
| Deutschland | |
| Finnland | |
| Frankreich | |
| Griechenland | |
| Irland | |
| Italien | |
| Luxemburg | |
| Malta | |
| Niederlande | |
| Österreich | |
| Portugal | |
| Slowakei | |
| Slowenien | |
| Spanien | |
| Zypern |
WARTEN AUF DEN "€-DAY"
Die praktischen Vorbereitungen für die Euro-Einführung in weiteren EU-Mitgliedsländern laufen auf Hochtouren.
Für eine Euro-Einführung müssen die Euro-Anwärter die im EG-Vertrag niedergelegten "Maastrichter"-Konvergenzkriterien erfüllen. Dazu zählen Preisstabilität, Haushaltsdisziplin und das Zinsniveau (mehr zu Schudenstand, Inflationsraten und Zinssätzen siehe auf Seite 13 im Themenheft Nr. 13 der »EU-Nachrichten«). Auch darf der Euro nur von Ländern eingeführt werden, die mindestens zwei Jahre am Wechselkursmechanismus II (WKM II) teilgenommen haben (siehe Kasten).
WKM II - "Wartezimmer" zum Euro Der Wechselkursmechanismus II (WKM II) ist als Nachfolger des Europäischen Währungssystems (EWS) eine Vereinbarung über die Wechselkurspolitik zwischen dem Euro und der jeweiligen Landeswährung. Er gilt als "Wartezimmer zur Währungsunion", da eine mindestens zweijährige Mitgliedschaft Voraussetzung für die Einführung des Euro ist. In dieser Zeit muss der Kurs der eigenen Währung - ohne Abwertung - innerhalb eines maximalen Toleranzbereichs von +/-15 Prozent um den im Vorfeld festgelegten Wechselkurs zum Euro liegen. Mitglieder des WKM II sind derzeit Dänemark, Estland, Litauen, Slowenien sowie Lettland, Malta und Zypern. Die jeweiligen Leitkurse sind abrufbar unter:
http://www.ecb.int/press/pr/date/2005/html/pr050502.de.html |
LINKS zum Thema
Die EU-Erweiterung und der Euro
Auf dieser Seite im Internet informiert die Europäische Zentralbank (EZB) über die Erweiterung des Euro-Währungsgebietes. Hier finden sich auch die Konvergenz-Berichte der EZB.
Die EU-Erweiterung und die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)
Auf dieser Seite beantwortet die Europäische Zentralbank (EZB) häufig gestellte Fragen zur WWU und zur Erweiterung der Euro-Zone.
Euro Related
Informationen der Europäischen Kommission in Brüssel zum Euro und zur Erweiterung des Euro-Währungsgebietes.
Der Euro - die gemeinsame Währung der Europäer
Der Euro ist die am deutlichsten sichtbare Errungenschaft der Europäischen Union. Er bildet die gemeinsame Währung von zwölf Ländern, in denen zwei Drittel der EU-Bevölkerung leben.






