Heute: 11. März 2010 Donnerstag
www.eiz-niedersachsen.de

Zur Druckansicht
Die gemeinsame Währung: der Euro

Bereits im Jahr 1992 hatten die Staats- und Regierungschefs der damals noch 12 Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) beschlossen, eine gemeinsame Währung unter dem Namen "Euro" (Abkürzung: EUR, Symbol: €) einzuführen.
 
Diese neue Währung wurde schließlich am 1. Januar 2002 offiziell in 12 EU-Mitgliedsländern als neues Bargeld eingeführt. Die neuen Euro-Banknoten und -Münzen ersetzten die nationalen Währungen (zum Beispiel in Deutschland die "D-Mark").
 
Am 1. Januar 2007 führte Slowenien als 13. Land den Euro als Landeswährung ein. Malta und Zypern folgten mit der Euro-Einführung am 1. Januar 2008 als 14. und 15. Euro-Land. Am 1. Januar 2009 führte die Slowakei den Euro als 16. Land ein.
 


Blau = Euro-Land
Die heute 16 Euro-Länder der EU sind:
 Euro-Land Einführung des Euro
als Landeswährung
 
 Belgien 
1. Januar 2002 
 Deutschland 
1. Januar 2002 
 Finnland 
1. Januar 2002 
 Frankreich 
1. Januar 2002 
 Griechenland 
1. Januar 2002 
 Irland 
1. Januar 2002 
 Italien 
1. Januar 2002 
 Luxemburg 
1. Januar 2002 
 Malta 
1. Januar 2008 
 Niederlande 
1. Januar 2002 
 Österreich 
1. Januar 2002 
 Portugal 
1. Januar 2002 
 Slowakei 
1. Januar 2009 
 Slowenien 
1. Januar 2007 
 Spanien 
1. Januar 2002 
 Zypern 
1. Januar 2008 




WARTEN AUF DEN "€-DAY"


Die praktischen Vorbereitungen für die Euro-Einführung in weiteren EU-Mitgliedsländern laufen auf Hochtouren.
 
Für eine Euro-Einführung müssen die Euro-Anwärter die im EG-Vertrag niedergelegten "Maastrichter"-Konvergenzkriterien erfüllen. Dazu zählen Preisstabilität, Haushaltsdisziplin und das Zinsniveau (mehr zu Schudenstand, Inflationsraten und Zinssätzen siehe auf Seite 13 im Themenheft Nr. 13 der »EU-Nachrichten«). Auch darf der Euro nur von Ländern eingeführt werden, die mindestens zwei Jahre am Wechselkursmechanismus II (WKM II) teilgenommen haben (siehe Kasten).
WKM II - "Wartezimmer" zum Euro
Der Wechselkursmechanismus II (WKM II) ist als Nachfolger des Europäischen Währungssystems (EWS) eine Vereinbarung über die Wechselkurspolitik zwischen dem Euro und der jeweiligen Landeswährung. Er gilt als "Wartezimmer zur Währungsunion", da eine mindestens zweijährige Mitgliedschaft Voraussetzung für die Einführung des Euro ist. In dieser Zeit muss der Kurs der eigenen Währung - ohne Abwertung - innerhalb eines maximalen Toleranzbereichs von +/-15 Prozent um den im Vorfeld festgelegten Wechselkurs zum Euro liegen. Mitglieder des WKM II sind derzeit Dänemark, Estland, Litauen, Slowenien sowie Lettland, Malta und Zypern. Die jeweiligen Leitkurse sind abrufbar unter:
http://www.ecb.int/press/pr/date/2005/html/pr050502.de.html


LINKS zum Thema


Die EU-Erweiterung und der Euro
Auf dieser Seite im Internet informiert die Europäische Zentralbank (EZB) über die Erweiterung des Euro-Währungsgebietes. Hier finden sich auch die Konvergenz-Berichte der EZB.
 
Die EU-Erweiterung und die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)
Auf dieser Seite beantwortet die Europäische Zentralbank (EZB) häufig gestellte Fragen zur WWU und zur Erweiterung der Euro-Zone.
 
Euro Related
Informationen der Europäischen Kommission in Brüssel zum Euro und zur Erweiterung des Euro-Währungsgebietes.
 
Der Euro - die gemeinsame Währung der Europäer
Der Euro ist die am deutlichsten sichtbare Errungenschaft der Europäischen Union. Er bildet die gemeinsame Währung von zwölf Ländern, in denen zwei Drittel der EU-Bevölkerung leben.
Das EIZ Niedersachsen ist eine Informationsstelle im europe direct-Netzwerk der EU.
Website der EU-Ratspräsidentschaft Spaniens im 1. Halbjahr 2010.
Niedersachsen wird sich am 3. Mai 2010 (Montag) am 4. bundesweiten EU-Projekttag an Schulen beteiligen. Hier finden Sie nähere Informationen zum EU-Projekttag 2010.
Informationen, Dokumente und Links zum EU-Reformvertrag und zum Prozess seiner Ratifizierung.
dabei sein in Europa: Unsere EU- und Europa-Informationen für Jugendliche.
EU- und Europa-Infos für Kinder mit dem niedersächsischen Europa-Pferd "Eurogaloppo".