Europa und seine ländlichen Räume: Lebensräume gestalten, kreative Ideen entwickeln! © Europäische Union, 2010, Quelle: EC – Service Audiovisuel, Fotograf*in: Jennifer Jacquemart

Am 19. November 2019, von 10:30 bis 14:00 Uhr, Gasthof Woltorfer Landkrug, Am Paradies 12, 31224 Peine

Die ländlichen Räume in Europa und auch in Niedersachsen sind vielfältig und verändern sich laufend. Der Landflucht auf der einen Seite stehen viele gute Modellprojekte und Ideen gegenüber, um die Zukunft in den ländlichen Räumen zu gestalten. Mit regionalen Handlungsstrategien und den EU-Förderprogrammen lassen sich innovative Impulse setzen. Ein Grundgedanke europäischer Förderpolitik ist es, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Europäer*innen zu schaffen – unabhängig davon, wo sie wohnen.

Auf dem Lande tut sich was!

Mobilität, der Ausbau der Breitbandversorgung, Handel, Handwerk, Produktion und Vermarktung regionaler Lebensmittel, Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Modelle des gemeinschaftlichen Wohnens sowie Freizeit- und Kulturangebote spielen eine zentrale Rolle, wenn Menschen in einer Region bleiben oder sich für eine Region neu entscheiden.

Angebote und gute Ideen zum öffentlichen Personennahverkehr, zum Tourismus, zur Partnerschaft zwischen Land und Stadt, wie sie z. B. in der solidarischen Landwirtschaft gelebt werden, machen das Leben fernab der großen Städte attraktiv. Dazu gehören auch das Suchen und Umsetzen von innovativen Einkommensmöglichkeiten auf Bauernhöfen, wie z. B. Angebote in der Bauernhofpädagogik, der Online-Vermarktung von regionalen Produkten und viele andere Diversifizierungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Bereichen.

Das Einbinden von Fachkräften auch aus anderen Ländern spielt auf dem ländlichen Arbeitsmarkt eine entscheidende Rolle, um dem Höfesterben und der Abwanderung junger Menschen begegnen zu können und so kreativ, modern und nachhaltig einen Lebens- und Erholungsraum in den ländlichen Gebieten zu gestalten.

  • Welche Angebote werden heute schon in ländlichen Regionen gemacht?
  • Sind innovative und nachhaltige Arbeitsplätze vorhanden?
  • Welche neuen Lebensformen und Nachbarschaften im Alter sind denkbar?
  • Werden Betriebe mitgenommen beim Schutz von Umwelt und Klima?
  • Welche Perspektiven haben und ergreifen die landwirtschaftlichen Betriebe, um weiterhin angemessen im ländlichen Raum wirtschaften und leben zu können, wenn es in der klassischen Landwirtschaft nicht mehr weitergeht?

Diese und weitere Fragen möchten das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen aufgreifen und mit Ihnen diskutieren.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 13.11.2019 gebeten.

PDF-Dokument:

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Online-Anmeldung:

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