Wer in einem Wählerverzeichnis als wahlberechtigt eingetragen ist, kann bei der kommunalen Behörde einen Wahlschein beantragen und die Briefwahlunterlagen anfordern. Auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigung befindet sich bereits ein Vordruck, den Sie vollständig ausgefüllt an Ihre Gemeinde oder an Ihre Stadt zurücksenden können. Der Antrag kann auch per Fax, E-Mail oder online gestellt werden. Die Gemeindebehörde versendet den Wahlschein mit den beigefügten Briefwahlunterlagen an die Wohnanschrift oder auf Antrag an eine andere Anschrift. Die Unterlagen können auch persönlich bei der Gemeinde abgeholt werden. In diesem Fall können Sie alternativ Briefwahl an Ort und Stelle ausüben.

Auf dem Stimmzettel ist persönlich und unbeobachtet die Stimme anzukreuzen. Der Stimmzettel wird anschließend in den blauen Umschlag (Stimmzettelumschlag) gelegt und zugeklebt. Die auf dem Wahlschein unten befindliche „Versicherung an Eides statt zur Briefwahl“ ist mit Datum und Unterschrift zu versehen. Der Wahlschein wird nun zusammen mit dem blauen Stimmzettelumschlag in den roten Umschlag (Wahlbriefumschlag) gesteckt. Anschließend wird der rote Wahlbriefumschlag zugeklebt und innerhalb Deutschlands unfrankiert (außerhalb Deutschlands ausreichend frankiert) in die Post gegeben oder bei der auf dem Umschlag angegebenen Stelle direkt abgegeben.

Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundeswahlleiters unter:
Briefwahl
© Text: Der Bundeswahlleiter, www.bundeswahlleiter.de, Wiesbaden 2019
(Die hier dargestellten Informationen wurden teilweise ergänzt und verändert.)