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Symposium "Europa hat die Wahl"
 


Werben in Hannover für die Europawahl (von links): Stephan Weil (OB Hannover), Hans-Gert Pöttering (Präsident Europaparlament), Christian Wulff (Ministerpräsident), Hermann Dinkla (Landtagspräsident) und Claus H. Sørensen (EU-Kommission). Foto: Vera Beisse, EIZ Niedersachsen
"Aktion Europa" will Bürger
an die Wahlurnen bringen
Obwohl immer mehr politische Entscheidungen auf EU-Ebene getroffen werden, ist die Beteiligung an den Wahlen des Europäischen Parlaments rückläufig. Sie lag bei den Wahlen 2004 nur noch bei 43 Prozent der Wahlberechtigten. Dabei nimmt das Parlament im Kreis der Institutionen Europas eine immer wichtigere Stellung ein. Den Bürgern die Bedeutung Europas klar zu machen, war das Motto einer Veranstaltung am 6. Februar in Hannover, zu der die "Aktion Europa", eine Initiative der Bundesregierung, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments, sowie das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen eingeladen hatten.
 
Um mehr Menschen zum Gang an die Urne zu bewegen, müsse Europa stärker im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger ankommen, so der Tenor der Tagung, an der etwa 150 Personen aus Politik, Wirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft teilnahmen. "Die Wahlbeteiligung steht in krassem Widerspruch zur wachsenden Bedeutung Europas", sagte der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff.
 
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans- Gert Pöttering, forderte die Anwesenden auf, leidenschaftlicher für Europa zu kämpfen. Europa sei eine Wertegemeinschaft, kein reines Zweckbündnis, sagte er. Claus H. Sørensen, Generaldirektor der Generaldirektion Kommunikation der Europäischen Kommission, forderte deshalb ein engeres Netzwerk für den Dialog: "Wir in der Kommission haben verstanden, dass es nicht reicht, Probleme von Brüssel aus zu erklären. Die Diskussion über Europafragen zwischen den Staaten und unter den Bürgern selbst muss stärker gefördert werden." Dafür sei vor allem das Europaparlament wichtig, denn hier finde diese Diskussion besonders intensiv statt.
 

Quelle der vorstehenden Informationen:
EU-Nachrichten Nr. 5 vom 12. Februar 2009 der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.


FOTOS zur Veranstaltung






Foto links: Frauen für Europa - (von links) Landtagsabgeordnete Silvia Seeler, Filiz Polat, Kreszentia Flauger, EIZ-Leiterin Bettina Raddatz und Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper.
 
Foto Mitte: Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments und Europaabgeordneter aus Niedersachsen bei seinem Vortrag beim Symposium.
 
Foto rechts: Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff bei seiner Rede beim Symposium.
 
Fotos: Vera Beisse, EIZ Niedersachsen. Für eine Vergrößerung bitte das jeweilige Foto anklicken.


DOWNLOADS zur Veranstaltung


Symposium "7. Juni 2009: Europa hat die Wahl"
Einladungsflyer mit dem Programm des Symposiums am 6. Februar 2009 in Hannover.
PDF-Dokument: Programm...
 
Impulsreferat Prof. Dr. Pöttering
Text des Referates von Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments (EP), beim Symposium "Europa hat die Wahl" am 6. Februar 2009 in Hannover.
PDF-Dokument: Redetext...
 
Impulsreferat Christian Wulff
Text der Rede des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff beim Symposium "Europa hat die Wahl" am 6. Februar 2009 in Hannover.
PDF-Dokument: Redetext...


WEITERE INFORMATIONEN zur Veranstaltung


Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
PresseInformation vom 5. Februar 2009
 
Bundespresseamt organisiert Symposium "7. Juni 2009: Europa hat die Wahl"
 
Hochrangige Experten diskutieren am 6. Februar 2009 in Hannover über die politische Bedeutung der Europawahl.
 
Im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament veranstaltet die Verwaltungspartnerschaft "Aktion Europa" zwischen der Bundesregierung, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament morgen (06.02.) in Hannover ein eintägiges Symposium.
 
Titel der Veranstaltung, die um 10:00 Uhr im Alten Rathaus beginnt: "7. Juni 2009: Europa hat die Wahl". Diskutiert werden die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung der Europawahl. Es geht vor allem um die Frage: Was können wir konkret tun, um die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu motivieren, zur Wahl zu gehen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen?
 
Als Referenten haben zugesagt: der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, der Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Matthias Machnig, sowie der Generaldirektor in der Generaldirektion Kommunikation der Europäischen Kommission, Claus H. Sørensen. Eingeladen sind Multiplikatoren, Entscheidungsträger und Medienvertreter. Das Bundespresseamt hat das Symposium organisiert. Kooperationspartner ist das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen in Hannover.
 
Pressevertreter, die das Symposium wahrnehmen wollen, werden gebeten, sich mit Angabe des Mediums beim Veranstaltungsbüro info@klingenstein-event.com anzumelden.


Pressemitteilung der "aktion europa" vom 30. Januar 2009
 
Symposium zur Europawahl 2009 im Alten Rathaus in Hannover
 
Am 6. Februar 2009 findet im Alten Rathaus in Hannover das hochrangig besetzte Symposium "7. Juni 2009: Europa hat die Wahl" statt. Diskutiert werden die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung der Europawahl 2009. Deutschland wählt am 7. Juni.
 
Vom 4. bis 7. Juni 2009 findet die siebte Direktwahl zum Europäischen Parlament in 27 EU-Mitgliedstaaten statt. Insgesamt sind rund 375 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Europawahl spielt damit eine wichtige Rolle auf der politischen Agenda dieses Jahres.
 
Aus diesem Anlass lädt die "aktion europa", zu der sich die Bundesregierung, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament zusammengeschlossen haben, am Freitag den 6. Februar 2009 zu einem hochrangig besetzten Symposium "7. Juni 2009: Europa hat die Wahl" in das Alte Rathaus nach Hannover ein. Ab 10:00 Uhr treffen sich etwa 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und europapolitisch aktiven Organisationen mit Vertretern der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die politische Bedeutung einer hohen Wahlbeteiligung für Europa: Was kann konkret getan werden, um die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu motivieren, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen? Wie wichtig die Europawahl ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass Europapolitik und damit auch Entscheidungen des Europäischen Parlaments Einfluss auf fast alle Bereiche des täglichen Lebens der Menschen haben.
 
Weitere Informationen zum Thema Europawahl erhalten Sie unter www.aktion-europa.de oder www.bundesregierung.de.
 
Das erste von vier Impulsreferaten hält Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, zugleich Europaminister seines Landes. Er wird sich mit der Rolle der Bundesländer in der Europäischen Union befassen. Ihm folgt um 10:40 Uhr der Präsident des Europäischen Parlaments Hans-Gert Pöttering mit dem zweiten Impulsreferat zum Thema "Krise - Vertrauen - Erneuerung. Das Europäische Parlament vor der Wahl". Weitere Referenten sind Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, und Claus H. Sørensen, Generaldirektor der Generaldirektion Kommunikation der Europäischen Kommission. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion u.a. mit dem Vorsitzenden der Europaministerkonferenz der Länder, dem Chef der Thüringer Staatskanzlei und Europaminister Klaus Zeh. In dieser Podiumsdiskussion wird es darum gehen, mit welchen Kommunikationsmaßnahmen Bund, Länder, Europäische Kommission und Europäisches Parlament eine möglichst hohe Wahlbeteiligung erreichen wollen.
 
Durch die Veranstaltung führt die Journalistin und Moderatorin Ita Niehaus aus Hannover.
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Niedersachsen wird sich am 14. Mai 2012 (Montag) am 6. bundesweiten EU-Projekttag an Schulen beteiligen. Hier finden Sie nähere Informationen zum EU-Projekttag 2012.
Informationen, Dokumente und Links zum EU-Reformvertrag und zum Prozess seiner Ratifizierung.
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EU- und Europa-Infos für Kinder mit dem niedersächsischen Europa-Pferd "Eurogaloppo".