Europäische Zentralbank: Im Jahr 1992 hatten die Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) beschlossen, eine gemeinsame Währung unter dem Namen "Euro" (Abkürzung: EUR, Symbol: €) einzuführen. Diese gemeinsame Währung wurde schließlich am 1. Januar 2002 offiziell eingeführt.
Eine stabile Währung für Europa Bereits 1988 wurde die Europäische Zentralbank (EZB) gegründet, um den Euro einzuführen und zu verwalten. Die EZB hat ihren Sitz in Deutschland in Frankfurt am Main. |
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Aufgaben
Wichtigste Aufgabe der Europäischen Zentralbank ist es, über die Stabilität und damit über die Kaufkraft des Euro zu wachen. Dazu beobachtet die EZB die Entwicklung der Preise im Euroraum.
Und die EZB kontrolliert die Geldmenge, also wieviel Euro-Banknoten und Euro-Münzen im Vergleich zum Warenangebot im Umlauf sind. Wenn mehr Euro im Umlauf sind als es Waren dafür zu kaufen gibt, kommt es zu einer "Inflation", wodurch der Euro weniger Wert wird. Dann nimmt die Zentralbank eine von ihr festgelegte Menge Euro aus dem Umlauf, um den Euro-Wert hoch zu halten.
Die Europäische Zentralbank arbeitet dabei eng mit den Zentralbanken der EU-Mitgliedsländer zusammen. In Deutschland ist die Deutsche Bundesbank die nationale Zentralbank.
Die EZB veröffentlicht jeden Monat einen Bericht ("Monatsbericht"), in dem sie den Zustand des Euro und den Zustand der Wirtschaft in der Europäischen Union beschreibt. Dieser Bericht ist zum Beispiel für die Unternehmen und für die Finanzmärkte (zum Beispiel für die Aktienbörsen) von Bedeutung.
Adresse der EZB:
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| Europäische Zentralbank Kaiserstrasse 29 60311 Frankfurt am Main | ||||||||||||
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Links zum Thema:
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