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Flüchtlingskrise: EU-Kommission genehmigt Unterstützung für ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

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Flüchtlingskrise: EU-Kommission genehmigt Unterstützung für ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

16.02.2016 Brüssel. Die Europäische Kommission hat am Montag (15. Februar) ein zusätzliches Hilfsprogramm der Europäischen Union (EU) in Höhe von 10 Millionen Euro beschlossen, um die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu unterstützen.

Das Geld soll vorwiegend für besseren Grenzschutz, die Registrierung von Flüchtlingen, den Kampf gegen Schmuggler und grenzüberschreitende Kriminalität genutzt werden. Außerdem kann die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien so die laufenden Kosten mit abdecken, die durch die anwesenden Gastbeamten aus anderen EU-Staaten und Serbien entstehen.

EU-Kommissar Johannes Hahn, zuständig für die Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsfragen, erklärte dazu am Montag in Brüssel: “Die Flüchtlingskrise hat die Länder entlang der Route einem besonders hohen Druck ausgesetzt und Europa muss zusammenstehen, um die Situation zu bewältigen. Die neue Finanzhilfe wird den Behörden der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien dabei helfen, das Grenzmanagement und die Migrationssteuerung zu verbessern und die Kosten, die bezüglich der von EU-Mitgliedstaaten und Serbien an die südliche Grenze des Landes entsandten Gastbeamten entstehen, mit abzudecken. Diese Unterstützung ergänzt die Maßnahmen zur Unterstützung Griechenlands, einschließlich der Unterstützung durch Frontex.”

Link zum Thema:

EU approves additional €10 million to help the former Yugoslav Republic of Macedonia deal with the refugee crisis
PresseInformation der EU-Kommission vom 15. Februar 2016.