Gesundheitsbericht: Säuglingssterblichkeit in der EU sinkt

10.09.2013 Brüssel. Die großen Unterschiede bei Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) nehmen ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den die Europäische Kommission am Montag vorgelegt hat.

Die Kluft zwischen der längsten und kürzesten Lebenserwartung in der EU ist zwischen 2007 und 2011 um 17 Prozent bei den Männern und um vier Prozent bei den Frauen gesunken. Die höchste Lebenserwartung haben die Französinnen mit 85,7 Jahren.

Der Unterschied zwischen den EU-Mitgliedstaaten mit der höchsten und der niedrigsten Kindersterblichkeit sank von 15,2 auf 7,3 pro tausend Lebendgeburten. Auch die durchschnittliche Säuglingssterblichkeit in der EU sank von 5,7 auf 3,9 pro tausend Lebendgeburten.

„Die Ungleichheiten innerhalb der EU in Bezug auf Lebenserwartung und insbesondere die Kindersterblichkeit wurden in den letzten Jahren deutlich reduziert. Das ist ermutigend. Jedoch müssen wir unser Engagement weiter fortsetzen, um die Unterschiede zwischen den sozialen Gruppen, den Regionen und Mitgliedstaaten in den Griff zu bekommen“, sagte EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg.

Link zum Thema:

Bericht über gesundheitliche Ungleichheiten: Schere bei Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit in der EU schließt sich
PresseInformation der EU-Kommission vom 9. September 2013.