Am 27. September 2013 (ab 19:00 Uhr) in Göttingen

Bereits im vergangenen Jahr befassten wir uns mit Vertretern aller im Europäischen Parlament vertretenen deutschen Parteien mit deren Forderungen an eine „Europäische Netz- und Datenschutzpolitik“. Einigkeit bestand seinerzeit, dass zu den grundlegenden Fragen der Netzpolitik unter dem Vorzeichen der „Freiheit im Internet“ auch die Netzneutralität zählt. Ihr Begriff meint die gleichberechtigte Übermittlung von Datenpaketen im Internet. Die Europäische Union bekennt sich zu diesem politischen Ziel und hält die nationalen Regulierungsbehörden an, die Transparenz in der Netzwirtschaft zu stärken und die Behinderung oder Verlangsamung des Internetverkehrs zu verhindern.

Dennoch sorgen sich nicht nur aufmerksame Netzpolitiker aus aktuellem Anlass um die Zukunft der freien Kommunikation und freien Märkte insbesondere im Bereich der Breitbandversorgung. So kündigte die Deutsche Telekom an, ihren Kunden ab dem 2. Mai 2013 ab bestimmten Datenübertragungsmengen den Internetzugang auf eine langsame Geschwindigkeit zu drosseln. Droht durch diese und andere Maßnahmen eine Einschränkung der Freiheit im Internet? Besteht Handlungsbedarf für die Regulierungsbehörden? Sollte die Politik ein „Recht auf Flatrate“ konstituieren? Das sind die Ausgangspunkte des Vortrages und der Diskussion.

Einer Anmeldung zu der Veranstaltung bedarf es nicht.

PDF-Dokument: Einladung…