PresseInformation des EIZ Niedersachsen vom 03.04.2014

Momentaufnahmen aus dem Flüchtlingsalltag

Flüchtlinge mit ungewisser Zukunft in einem für sie fremden Land sind die Heroen in der filmischen Dokumentation „Khaima“ des griechischen Regisseurs Athanasios Karanikolas, mit beeindruckenden Momentaufnahmen aus dem Alltag in einem griechischen Flüchtlingslager. Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen präsentiert diesen Film in Zusammenarbeit mit der Griechischen Botschaft und dem Kino im Künstlerhaus Hannover am

Montag, den 07.04.2014, um 19:00 Uhr
im KoKi, Sophienstraße 2, Hannover.

„Khaima“ wurde in Griechenland und Deutschland gedreht und ist in griechischer Sprache mit deutschen Untertiteln zu sehen. Er spielt in der griechischen Hafenstadt Patras, wo in einem selbst errichteten Flüchtlingslager ungefähr 600 afghanische Flüchtlinge in provisorischen Unterkünften aus Pappkartons, Plastikplanen oder Holz leben. Der Regisseur zeigt mit nüchternen Aufnahmen die Situation der Asylbewerber bis zur Zerstörung des Lagers 2009.

Im Anschluss diskutiert der Regisseur Athanasios Karanikolas gemeinsam mit Martin Roger, Bundesvorstandsmitglied für politische Flüchtlinge bei Amnesty International, und Sigmar Walbrecht vom Flüchtlingsrat Niedersachsen, über die EU-Flüchtlingspolitik und illegale Einwanderung.

Athanasios Karanikolas wurde 1967 in Thessaloniki, Griechenland, geboren und ist heute Dozent an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Er ist der Meinung, „Migration sei das Thema des 21. Jahrhunderts schlechthin“ (vgl. Beitrag zum Thema…).

„Khaima“ ist ein Teil der Filmreihe „Panorama Griechenland – Heroen und Epen aus dem griechischen Alltag“ vom 20.03.-28.04.2014 im Rahmen der griechischen EU-Ratspräsidentschaft. Weitere Informationen: PDF-Dokument…