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Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler mit einer Neuen Open Educational Resources fördern

17.02.2017 Hannover. Frühzeitiger Schulabbruch ist ein Problem, das in jedem Klassenzimmer auftritt. Wie können gefährdete Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 erreicht und motiviert, wie ihr Selbstvertrauen, ihr Bürgerbewusstsein und ihre Bindung an die Schule gestärkt werden? Mit dieser Frage befasste sich das Institut für Didaktik der Demokratie unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Lange in Kooperation mit weiteren Partnern in Rumänien, Griechenland, Zypern und Italien im Rahmen des „Erasmus+“-Projektes „Non-formal learning can prevent early school leaving“.

Mit MyKey (www.my-key.online) wurde vom Partnerkonsortium eine Plattform entwickelt, mit der Schülerinnen und Schüler selbstständig ihre außerschulischen Aktivitäten dokumentieren können. In einem abschließenden Zertifikat werden diese Aktivitäten mit bestimmten Schlüsselkompetenzen in Zusammenhang gebracht. Das Zertifikat wird zusätzlich von der Schule evaluiert und beglaubigt.

Jugendliche engagieren sich außerhalb des Schulalltags für spannende Themen und Projekte – mit der Hilfe von MyKey können sie zeigen, welche Kompetenzen und Fähigkeiten sie dadurch erwerben. So fühlen sie sich von Seiten der Schule akzeptierter und werden sich eigener Stärken und Fähigkeiten bewusst. Das Zertifikat kann als ein hilfreiches Argument bei Bewerbungen dienen. Im Gegenzug erfahren Lehrkräfte mehr über Ihre Schülerinnen und Schüler, was sich positiv auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis auswirkt.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.non4lesl.eu. Wenn Sie Interesse an MyKey haben, wenden Sie sich gerne an Christoph Wolf vom Institut für Didaktik der Demokratie (E-Mail: c.wolf@ipw.uni-hannover.de, Telefon: 0511 / 762-1731).