Leitfaden für junge Erwachsene: Extremismus im frühen Stadium entgegenwirken

13.04.2017 Brüssel. Junge Leute sind in einer ausgezeichneten Position, andere junge Menschen zu beeinflussen und zu verhindern, dass sie sich radikalisieren und extremen Ideen folgen. Aus dieser Überzeugung heraus haben zehn junge Erwachsene aus aller Welt einen Leitfaden entwickelt, wie sich extremistische Gewalt in Gemeinschaften vor Ort und grenzüberschreitend bekämpfen und bereits im frühen Stadium ersticken lässt.

In dem Leitfaden unter dem Titel „Extremely together“ stellt etwa Fatima Zaman aus Großbritannien Ideen zur Förderung von Bildung unter Jugendlichen vor und Björn Ihler aus Norwegen, der den Anschlag durch Anders Breivik überlebt hat, schreibt darüber, wie man Hasspropaganda in sozialen Medien begegnen kann.

Die Initiative mit dem Titel „Extremely together“ wurde von der EU, der Kofi-Annan-Stiftung und der Plattform One Young World auf den Weg gebracht und von letzterer und der EU mit 600.000 Euro unterstützt. „‚Extremely together‘ befähigt junge Menschen dazu, Vertreter für Frieden, Toleranz und Hoffnung zu werden“, sagte Neven Mimica, EU-Kommissar für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung.

Quelle dieser Informationen:
EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.