MONACO
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| Staatsflagge | Staatswappen |
| Offizieller Landesname: Fürstentum Monaco | Staatsform: Monarchie | |||
| Landesfläche: 195 ha (Hekta) Landkarte | Einwohner: 31.700 | |||
| Autokennzeichen: MC | Telefon-Vorwahl: 00377 | |||
| Hauptstadt: Monaco | Landessprache(n): Französisch, Monegassisch | |||
Nationalhymne: abspielen | Internet-Domain: .mc | |||
Landeswährung: Euro | EU: kein Mitglied | |||
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Sonstige Informationen
Der Name des Landes lautet offiziell "Fürstentum Monaco" (französisch: Principauté de Monaco).
Monaco ist eine so genannte "offene Enklave" im französischen Departement Alpes-Maritimes zwischen Nizza (21 km) und der italienisch-französischen Grenze (9 km). Das Staatsgebiet von Monaco ist also (mit Ausnahme der Küste) von Frankreich umschlossen.
Monaco besteht aus vier baulich miteinander verwachsenen Stadtbezirken: Stadt Monaco (Monaco-Ville mit dem Stammsitz der Fürsten Grimaldi von Monaco im Stadtschloß), Monte-Carlo (mit dem berühmten Spielkasino), La Condamine (dem Hafen von Monaco) und Fontieille (dem Industriegebiet).
Das Land ist eine konstitutionelle Erbmonarchie mit eingeschränkter Souveränität, da eine Wirtschafts- und Währungsunion mit Frankreich besteht. Staatsoberhaupt ist der jeweils regierende Fürst aus dem Haus Grimaldi.
Geschichte
Das heutige Monaco wurde im 5. Jahrhundert vor Christus als kleine Handelsniederlassung von den Phöniziern (ein Seefahrer- und Händlervolk) gegründet. Im Mittelalter war es ein Stützpunkt der Seerepublik Genua (Italien).
Im Jahr 1454 übernahm das genuesische Adelsgeschlecht der Grimaldis, deren Dynastie noch heute besteht und regiert, die Herrschaft. Im 16. Jahrhundert kam Monaco unter spanischer Herrschaft, im 17. Jahrhundert unter französische.
1861 wurde Monaco unabhängig.
Nationalfeiertag(e) 19. November: Fête du Prince
Das Fürstentum Monaco feiert jeweils am 19. November den Namenstag (Namensheiliger: St. Rainier) seines ehemaligen Fürsten Rainier III. (geboren 9. Mai 1949, gestorben 6. April 2005, Foto rechts). |
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Wusstest Du, dass ...
![]() Blick auf den Hafen von Monaco. |
... Fürst Albert I. dem Land im Jahr 1991 seine erste Verfassung gab?
... Monaco (nach dem Vatikanstaat in Rom) der zweitkleinste Staat der Welt ist?
... Monaco nur rund 3 km lang und im Durchschnitt 500 Meter breit ist?
... in Monaco keine Einkommensteuer gezahlt wird und es deshalb bei reichen Menschen als Wohnsitz beliebt ist?
... etwa fünf Prozent des Staatshaushalts von Monaco aus dem Glücksspiel finanziert werden?
... das Land auf Grund eines Vertrages dann an Frankreich fällt, wenn die Fürsten-Dynastie der Grimaldis erlischt?
Ein Tipp:
Noch mehr über das Land erfährst Du im Internet im Wikipedia-Lexikon.
Monaco ist nicht Mitglied der Europäischen Union (EU) und gehört auch nicht zu den Ländern, die den Euro offiziell als gemeinsame Währung eingeführt haben, aber ...
Monaco hat keine eigene Landeswährung. Da das Land vollständig (mit Ausnahme der Küste) von Frankreich umschlossen ist und mit Frankreich eine Wirtschafts- und Währungsunion besteht, gilt in Monaco die Währung Frankreichs. Und da Frankreich seit dem 1. Januar 2002 den Euro eingeführt hat, gilt seit dem der Euro auch in Monaco als Landeswährung.
Aber: Anstelle der nationalen Rückseiten der Euro-Münzen Frankreichs, haben die Euro-Münzen Monacos eigene Münz-Rückseiten.
Es sind zwei Münz-Serien zu Monaco im Umlauf.
Die erste Serie zeigt auf der 2-Euro-Münze das Bildnis Seiner Durchlaucht, des Fürsten Rainier III. Auf der 1-Euro-Münze ist ein Doppelbildnis des Fürsten Rainier III. und des Erbprinzen Albert zu sehen. Die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen geben das Siegel des Fürsten wieder. Auf den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen ist das Wappen der Fürsten von Monaco abgebildet.
Rückseiten der Euro-Münzen Monacos (1. Serie)
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Die zweite Serie zeigt auf der 1-Euro- und 2-Euro-Münze ein Bildnis Seiner Durchlaucht, des Fürsten Albert II. Die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen tragen sein Monogramm. Auf den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen ist das Wappen der Fürsten von Monaco zu sehen.
Rückseiten der Euro-Münzen Monacos (2. Serie)
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Landkarte



