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Newsletter "EIZ News" | Ausgabe Nr. 24 | Juli 2010
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Inhalt der Ausgabe:

EUropa im Blick

Finanzkrise in der Europäischen Union
Im Zuge der aktuellen Finanzkrise mussten eine Reihe von Regierungen Notmaßnahmen ergreifen, um die Banken zu stabilisieren. Ohne diese Eingriffe wären einige Banken wahrscheinlich in Konkurs gegangen. Das schnelle und wirksame Eingreifen der Staaten hat dies und eine ernsthafte Erosion des Finanzsystems verhindert. Die unerwarteten Umstände dieser Krise rechtfertigten diese außergewöhnlichen Maßnahmen. Die Regierungen handelten allerdings auf der Basis nationalen Rechts. Gegenwärtig gibt es keinen Rechtsrahmen in der EU, um eine Krise des Bankensektors zu bewältigen, und diese Krise hat gezeigt, dass dieser Mangel die Möglichkeiten der Regierungen Lösungen für Probleme für multi-internationale Banken herbeizuführen, sehr beschränkt.
 
Folgende Links bieten weitere Informationen und Dokumente zum Thema:
Europäisches Parlament für die Deckelung von Bankerboni
Das Europäische Parlament hat im Juli einige der weltweit strengsten Regelungen für Bonuszahlungen an Bank-Managern bekräftigt. Außerdem sollen strengere Eigenkapitalanforderungen dazu führen, dass Banken die Risiken ihrer Handelsaktivitäten besser abdecken. Zwei Jahre nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise sollen diese neuen Regelungen die "Bonus-Kultur" zutiefst verändern und Anreize für exzessive Risiken abbauen. Eine Kultur der hohen Risiken und schnellen, kurzfristigen Bonuszahlungen hat der globalen Wirtschaft verheerenden Schaden zugefügt, und die Steuerzahler haben den Preis dafür bezahlt.
 
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Europa erholt sich - Frühjahrsprognose zur EU-Wirtschaft
Die Wirtschaft in der Europäischen Union kommt allmählich wieder in Fahrt. In ihrer Frühjahrsprognose sieht die Europäische Kommission Europas Wirtschaft auf Erholungskurs. Nach der tiefsten Re-zession in ihrer Geschichte dürfte die EU-Wirtschaft 2010 um 1 Prozent und 2011 um rund 1,75 Prozent wachsen. Damit erwartet die Kommission für dieses Jahr ein um 0,25 Prozentpunkte höheres Wachstum als noch in ihrer Herbstprognose. Vor allem für die Exporte sieht es aufgrund der deutlich anziehenden Weltkonjunktur besser aus. Allerdings bleibt die Inlandsnachfrage schwach und der Aufschwung damit verhalten. Die Erholung gehe sehr viel langsamer vonstatten als nach früheren Rezessionen. In Ländern mit starkem Exportsektor wie Deutschland, Dänemark und Belgien fällt die Erholung kräftiger aus als im EU-Schnitt. Für Deutschland erwartet die Kommission in diesem Jahr wie schon in ihrer Herbstprognose ein Wachstum von 1,2 Prozent, 2011 könnten es dann 1,6 Prozent werden.
 
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Europa 2020: Kommission entwickelt neue europäische Wirtschaftsstrategie
Die Europäische Kommission hat im März die Strategie Europa 2020 vorgestellt, in deren Zentrum die Überwindung der Krise und die Vorbereitung der EU-Wirtschaft auf das nächste Jahrzehnt steht. Die Kommission stellt drei Schlüsselelemente für das Wachstum heraus, die durch konkrete Maßnahmen auf Ebene der Union und der Mitgliedstaaten umgesetzt werden sollen: intelligentes Wachstum (Förderung von Wissen, Innovation und Bildung sowie der digitalen Gesellschaft), nachhaltiges Wachstum (ressourceneffizientere Produktion bei gleichzeitiger Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit) und integratives Wachstum (Erhöhung der Beschäftigungsquote, Qualifizierung und Bekämpfung der Armut). Diese Offensive für Wachstum und Arbeitsplätze muss von der höchsten politischen Ebene ge-tragen werden und bedarf der Mobilisierung aller Akteure in Europa. Anhand von fünf Zielen, an denen auch die Fortschritte gemessen werden können, wird definiert, wo Europa 2020 sein sollte.
 
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EU-Staaten höher verschuldet
Die Neuverschuldung der EU-Staaten ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Eurostat hat hierzu kürzlich Zahlen vorgelegt. In den 16 Ländern der Eurozone stieg das Staatsdefizit auf 6,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) nach 2,0 Prozent im Jahr 2008. EU-weit lag die Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte bei 6,8 Prozent (Vorjahr 2,3 Prozent). Der Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht maximal 3 Prozent vor. Der Gesamtschuldenstand der Staaten erhöhte sich in der Eurozone von 69 auf knapp 79 Prozent, die Grenze des Stabilitätspaktes liegt dabei bei 60 Prozent. Die höchsten Defizitquoten in der Eurozone wiesen Irland (14,3 Prozent), Griechenland (13,6 Prozent) und Spanien (11,2 Prozent) auf. Zu den griechischen Zahlen meldete Eurostat einen Vorbehalt an, weil es Zweifel an der Qualität der gelieferten Daten hat. Nach Abschluss der Untersuchungen könnte dies zu einer Revision der Defizitzahlen führen. Das deutsche Defizit lag bei 3,3 Prozent, der Gesamt-schuldenstand bei 73,2 Prozent des BIP.
 
Die Daten von Eurostat unter:Informationen zum EU-Verfahren bei übermäßigem Defizit unter:
SWIFT II in Kraft
Das Europaparlament hat im Juli die neue Version des SWIFT-Anti-Terror-Abkommens über Bankda-tenübermittlungen in die USA angenommen. Nach der Ablehnung der Vereinbarung in seiner ursprünglichen Version vor vier Monaten haben die Abgeordneten bestimmte Schutzklauseln für europäische Bürger ausgehandelt. Des Weiteren könne die EU mit den Arbeiten zu einem Europäischen Datenverarbeitungssystem, das die Massenübertragung von Daten in die USA ausschließt, in der zweiten Hälfte dieses Jahres beginnen.
 
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Vierzehn wichtige mineralische Rohstoffe werden knapp
Rohstoffe sind ein wesentlicher Bestandteil sowohl von High-Tech-Produkten als auch von Produkten des täglichen Gebrauchs, darunter etwa Mobiltelefone, Photovoltaikmodule, Batterien, Glasfaserkabel und synthetische Treibstoffe. Nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht einer Expertengruppe unter dem Vorsitz der Europäischen Kommission treten bei der Versorgung mit diesen Rohstoffen jedoch zunehmend Engpässe auf. In der zum allerersten Mal erstellten Bestandsaufnahme des Zugangs zu Rohstoffen in der EU werden von den 41 analysierten Mineralien und Metallen 14 als "kritisch" eingestuft. Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt durch das Wachstum der Schwellenländer und durch das Aufkommen neuer Zukunftstechnologien weiter an. Die Ergebnisse des Berichts werden in den Entwurf für eine Mitteilung über Strategien zur Sicherstellung des Zugangs zu Rohstoffen einfließen, die die Kommission im Herbst 2010 veröffentlichen wird.
 
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Das Parlament unterstützt Islands EU-Beitritt
Das Parlament begrüßt einen möglichen EU-Beitritt Islands, betont allerdings, dass der Streit um Rückzahlungen an die britische und niederländische Regierung bilateral gelöst werden müsse. Zudem fordern die Abgeordneten Island auf, den Walfang komplett einzustellen.
 
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Niedersachsen in EUropa

Bundespräsident Wulff zum Antrittsbesuch bei der EU-Kommission
Gestern war Christian Wulff noch der Niedersächsische Ministerpräsident, nun ist er der Bundesprä-sident und hat bereits seine ersten Auslandsbesuche hinter sich gebracht. In einem Brief an Wulff lobt EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ausdrücklich die gute europäische Öffentlichkeit in Niedersachsen. Inzwischen hat Barroso den neuen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff auf dessen erster Auslandsreise in Brüssel empfangen.
 
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Europapolitisches Konzept der Niedersächsischen Landesregierung 2010
60 Prozent der Deutschen sind von der Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union überzeugt. Auch die Niedersächsische Landesregierung ist europafreundlich. In dem "Europapolitischen Konzept der Niedersächsischen Landesregierung 2010" werden die Leitlinien der niedersächsischen Europapolitik der nächsten Jahre vorgestellt und eine Bilanz der bisherigen Arbeit gezogen. Primäres Ziel bleibt die Mitwirkung und Vollendung des Europäischen Binnenmarktes, der Europäische Klimaschutz, eine gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik und ein Europa der Bürgerinnen und Bürger. Das gesamte Konzept ist im EIZ erhältlich oder kann als PDF-Datei abgerufen werden unter: http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C61669098_L20.pdf
 
EU-Projekttag: Niedersachen stark dabei
Im Mai 2010 wurde zum 4. Mal der bundesweite EU-Projekttag an Schulen durchgeführt. Politikerinnen und Politiker aller Parteien haben durch ihre Besuche an Schulen das Interesse am Projekt Europa und das Verständnis für die Europäische Union bei jungen Europäerinnen und Europäern geweckt. Im bundesweiten Vergleich haben sich die Niedersachsen auch in diesem Jahr wieder überproportional stark beteiligt: 60 Abgeordnete des Landtages, Bundestages, Europaparlaments und des Landeskabinetts haben insgesamt 75 Schulbesuche am Projekttag absolviert. Eine Auflistung aller Schulbesuche in Niedersachsen finden Sie unter: http://www.eiz-niedersachsen.de/schulbesuche-2010.html
 
Internationaler Kindergipfel in Niedersachen
Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen hat mit Unterstützung der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, des Niedersächsischen Kultusministeriums, des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, sowie anderen Partnern 60 Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren aus Niedersachsen, den niedersächsischen Partnerregionen in den Niederlanden und Polen sowie Dänemark zu einem Internationalen Kindergipfel im Juni nach Hannover eingeladen. Ziel dieses Treffens war das gegenseitige Kennenlernen über Grenzen hinweg, die Stärkung des europäischen Gedankens und das gemeinsame Lernen und Erleben von und über Europa. In zwei Tage haben die Kinder in einem Vortrag, einem Europa-Parcours und verschiedenen Workshops spielerisch eine Menge über Europa erfahren und sich Gedanken über ihre eigene Zukunft im "Europa 2020" gemacht. Weitere Programmpunkte waren ein Sommerfest im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung sowie ein Besuch im Niedersächsischen Landtag. Hier haben die Kinder Abgeordnete der verschiedenen Landtagsfraktionen getroffen und mit ihnen die Ergebnisse ihrer Workshops diskutiert. Mehr unter: http://www.kindergipfel-2010.de
 
Niedersächsische Abgeordnete im Europäischen Parlament
Was machen unsere niedersächsischen Europaabgeordneten in Strassburg oder Brüssel? In welchen Ausschüssen arbeiten sie mit? Welche Themen diskutieren sie im Parlament? Wofür setzen sie sich ein? Auf welchen Veranstaltungen sind sie zu Gast? Diesen und vielen anderen Fragen können die interessierten Leserinnen und Leser auf den Internetseiten der Abgeordneten nachgehen. Fast alle niedersächsischen Abgeordneten bieten darüber hinaus auch Newsletter an, die einfach per Maus-klick abonniert werden können. Hier finden Sie alle niedersächsischen Europa-Abgeordneten auf einen Blick und können auf die jeweilige Homepage klicken: http://www.eiz-niedersachsen.de/mdep.html
 

EU-Teens

Studentenprogramm Erasmus gefragt wie nie zuvor
Mehr Studierende als je zuvor erhielten 2008/2009 für ein Studium oder ein Praktikum im Ausland ein EU-Stipendium. Knapp 200.000 Studentinnen und Studenten gingen in eines der am Programm Erasmus beteiligten Länder (EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und Türkei). Dies bedeutet eine Steigerung um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit dem Start des Programms 1987 konnten mehr als zwei Millionen junge Europäer von einer Finanzierung durch Erasmus profitieren. 2008/2009 kamen die meisten Erasmus-Studenten aus Frankreich (28.300), Deutschland (27.900) und Spanien (27.400). Die beliebtesten Zielländer für Erasmus-Studierende wiederum wa-ren Spanien (33.200), Frankreich (24.600) und Deutschland (22.000). Mehr unter: http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/9249_de.htm
 
Umfrage zu "Jugend in Aktion" - Wer Grenzen überschreitet, hat mehr Chancen in Europa
Das EU-Programm "Jugend in Aktion" hilft Jugendlichen, ihre Sprachkenntnisse und Berufschancen zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte europaweite Umfrage unter 4.550 Jugendlichen, Jugendbetreuern und Jugendorganisationen, die bei "Jugend in Aktion" mitgemacht hatten. So konnten 59 Prozent der befragten Teilnehmerinnen und Teilnehzmer ihre Sprachkenntnisse erweitern und zwei Drittel gehen davon aus, dass sie aufgrund der gewonnenen Erfahrungen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern konnten. Mehr unter: http://ec.europa.eu/youth/index_de.htm
 
Junge Europäer/in des Jahres gesucht
Die Schwarzkopf-Stiftung 'Junges Europa' verleiht jährlich den Preis "Junge Europäer/in des Jahres". Gesucht werden junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren aus Europa, die sich in ehrenamtlichem Engagement der Verständigung zwischen den Völkern und/oder der Integration Europas widmen und dabei Vorbildliches geleistet haben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Damit soll ein halbjähriges Praktikums bei einem/r Abgeordneten des Europäischen Parlaments oder einer anderen Europäischen Institution ermöglicht werden. Der Einsendeschluss ist der 30. September 2010. Weitere Informationen unter: http://www.schwarzkopf-stiftung.de/area.11.F%C3%B6rderung.html
 
Zehn Jahre Bologna-Prozess - Studierende stärker einbeziehen
Auf der Jubiläumskonferenz zum zehnjährigen Bestehen des Bologna-Prozesses am 11. und 12. März in Budapest und Wien wurde nicht nur der Start eines "Europäischen Hochschulraums" gefeiert, sondern auch Bilanz gezogen. Aus dem Abschlusspapier geht deutlich hervor, dass in Zukunft die Studie-renden stärker in den Reformprozess einbezogen werden müssen. Die Minister der 46 Unterzeichnerländer (Kasachstan ist als 47. beigetreten) haben auf die Bildungsproteste der vergangenen Jahre reagiert und Fehler bei der Umsetzung der Bologna-Studiengänge zugegeben. Diese Reformen seien noch längst nicht gelungen, aber auch in der Öffentlichkeit nicht ausreichend erklärt worden, heißt es in der Erklärung der Bildungsminister. Mehr unter: http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/9041_de.htm
 

kurz berichtet

Webseite der belgischen EU-Ratspräsidentschaft
Belgien hat am 1. Juli 2010 den Vorsitz des Rates der Europäischen Union übernommen. Die Webseite der belgischen EU-Ratspräsidentschaft bietet unter anderem die neuesten Meldungen zur EU-Politik, einen ständig aktualisierten Kalender mit Terminen und Veranstaltungen und Landesinformati-onen zu Belgien. Der Newsletter des Vorsitzes kann auch abonniert werden. Unter der Kategorie "Multimedia" finden Interessierte Videos, Fotos, Audiodateien und vieles mehr rund um die Ratspräsi-dentschaft. Mehr unter:
Europa braucht eine neue Agrarpolitik
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU steht vor einer neuen Periode der Finanzplanung. Spä-testens in zwei Jahren muss geklärt sein, wie viel Geld die Mitgliedstaaten von 2013 an für die Unterstützung der Landwirte und Fischer ausgeben wollen. Momentan sind rund 40 Prozent des EU-Haushalts für den Agrarhaushalt reserviert. Zum ersten Mal ist mit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags bei der Festlegung der Finanzierungsschwerpunkte neben den EU-Agrarministern auch das Europäische Parlament mit im Boot. Der neue EU-Kommissar für Landwirtschaft, der Rumäne Dacian Ciolos, sprach bereits von einer notwendigen Zäsur in der EU-Agrarpolitik. Eine öffentliche Diskussion über die künftige Agrarpolitik soll der Kommission helfen, Leitlinien für die Zeit nach 2013 zu erarbeiten. Der Agrarhaushalt sichert nicht nur das Einkommen der Landwirte und Fischer, er dient auch der allgemeinen Entwicklung des ländlichen Raumes sowie dem Natur- und Umweltschutz. Im Juli veranstaltet Kommissar Ciolos in Brüssel einen zweitägigen Kongress über die Agrarreform, im November will er konkrete Vorschläge zur Reform präsentieren. Mehr unter: http://europa.eu/pol/agr/index_de.htm
 
Neues EU-Bio-Logo
Die EU-Kommission hat offiziell den Sieger des Wettbewerbs für das neue EU-Bio-Logo bekannt ge-geben: Dušan Milenković, ein Design-Student aus Düsseldorf, hat das Gewinnerlogo mit dem "Euro-Blatt" entworfen. Eine Jury hatte aus insgesamt 3.422 eingereichten Vorschlägen die drei aus ihrer Sicht besten ausgewählt. In den letzten beiden Monaten hatten über 130.000 Personen per Online-Abstimmung zwischen den drei Finalisten gewählt. Mehr unter: http://ec.europa.eu/agriculture/organic/logo/index.htm
 
EU Kommission will Anleger und Versicherungskunden besser schützen
Zum besseren Schutz von Sparern, Anlegern und Versicherten hat die Europäische Kommission ein umfassendes Paket vorgeschlagen. "Die europäischen Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Ersparnisse, Anlagen oder Versicherungen überall in Europa geschützt sind", sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier. Er appellierte an das Europäische Parlament und den Rat der Mitgliedstaaten, das Paket rasch zu verabschieden. Mehr unter: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/918&format=HTML&aged=0
&language=DE&guiLanguage=en

 
Viadrina: Neues Institut für EU-Recht
An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wurde ein neues Institut für EU-Recht eröffnet. Das Frankfurter Institut für das Recht der Europäischen Union (fireu) bündelt die Forschungsaktivitäten von acht Lehrstühlen und Professuren der Juristischen Fakultät. Diese widmen sich an der Hochschule dem Europäischen Recht. In der Planung ist eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen EU-Kommissar Günter Verheugen, der bereits als Honorarprofessor an der Viadrina tätig ist. Das Institut befasst sich unter anderem mit Europäischem Kartell-, Beihilfe- und Vergaberecht, Währungsrecht, Verbraucherschutzrecht und Arbeitsrecht. Mehr unter: http://www.euractiv.de/gesellschaft-und-bildung-000285/artikel/viadrina-neues-institut-fr-eu-recht-003057
 

Tipps

Neue EU-Kommission - auf einen Blick
Wer ist eigentlich Kommissar für Wirtschaft und Währung? Wofür ist Frau Malmström zuständig? Der deutsche Energiekommissar Günther Oettinger wird unseren Leserinnen und Lesern wohl noch am bekanntestes sein. Wer sich jedoch ein Bild von allen Köpfen der neuen Kommission machen möchte, kann ein Din A4 Blatt dazu im EIZ erhalten oder hier herunterladen: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/index_de.htm
 
Europa in der Grundschule - Neu aufgelegt
"Entdeckt Europa - Europa in der Grundschule" - das sind 21 Arbeitsblätter und ein Lehrerheft. Sie sollen Grundschulkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit dem Thema "Europa" und "Europäische Union" vertraut machen und erscheinen jetzt in zweiter Auflage. Als Berater war der renommierte Bremer Grundschulpädagoge Rudolf Schmitt eingebunden. Mit dem Unterrichtsprojekt zielt die EU-Kommission auf eine kindgerechte Vermittlung des Themas Europa. Die EU-Kommission, das Europäische Parlament und die Bundesregierung haben die Materialien gemeinsam im Rahmen der Partnerschaft "Aktion Europa" herausgebracht. Die Unterrichtsmaterialien können auf den folgenden Webseiten kostenlos heruntergeladen werden: http://www.entdeckt-europa.eu/
 
EU-Bildungspolitik.de
Die Nationale Agentur Bildung für Europa hat in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das neue Internetportal http://www.eu-bildungspolitik.de ins Leben gerufen. Die Webseite bietet einen Überblick über das Spektrum der europäischen Bildungspolitik, Nachrichten, Hintergrundinformationen, erklärt Begriffe wie EQF, ECTS und europass und gibt Hinweise auf weiterführende Handbücher und Webseiten der EU-Kommission.
 

Vorschau auf EIZ-Termine

Zu den folgenden und weiteren Veranstaltungen werden jeweils rechtzeitig auf den Internetseiten des EIZ Niedersachsen Einladungsflyer zum Runterladen zu finden sein. Schauen Sie rein, es lohnt sich: http://www.eiz-niedersachsen.de/eiz-va-2010.html
 
Europäischer Arbeitsmarkt - Chancen für Frauen
Am 26. August 2010 (ab 18:00 Uhr) in Lingen (Ems)
Europa steht vor einem Bevölkerungsrückgang, der allein durch Zuwanderung nicht ausgeglichen werden kann. Es gilt daher, die Beschäftigungsquote von Frauen auf allen Ebenen zu erhöhen. Neben frauen- und familienpolitischen Maßnahmen und der Bereitstellung von Teilzeitarbeitsplätzen auch für Führungsaufgaben gilt es, die Bereitschaft von Frauen zu fördern, Unternehmen zu gründen. Die EU hat zu diesem Zweck ein Netzwerk von Botschafterinnen fürs Unternehmertum von Frauen ins Leben gerufen. Doch auch der Ruf nach einer Quote für Frauen im Management wird lauter.
PDF-Dokument: http://www.eiz-niedersachsen.de/fileadmin/Inhalte/PDF/eiz-va/2010-08-26-Lingen.pdf
 
Die Finanzmarkt- & Schuldenkrise - Herausforderung für die Stabilität der Eurowährungszone
Am 2. September 2010 (ab 13:00 Uhr) in Berlin
Die Schulden- und Finanzmarktkrise beherrscht die Finanz- und Wirtschaftspresse. Viele europäische Unternehmen mussten Auftragseinbrüche hinnehmen oder Insolvenz anmelden. Die EU bemüht sich um eine Neustrukturierung der Finanzmarktregulierungen. Die Entstehung von Spekulationsblasen soll verhindert und der ausufernden Staatsverschuldung entgegengewirkt werden. Die Frage, wie ein solches Regelungssystem der EU gestaltet werden kann und soll, ist Thema der Veranstaltung, die das EIZ Thüringen und das EIZ Niedersachsen gemeinsam durchführen.
PDF-Dokument: http://www.eiz-niedersachsen.de/fileadmin/Inhalte/PDF/eiz-va/2010-09-02-Berlin.pdf
 
Fortbildung für Lehrkräfte: Methode "Planspiel" zum Thema
"Europäischer Verbraucherschutz (Lebensmittelkennzeichnung)"

Am 2. September 2010 (9:00 bis 17:00 Uhr) in Hannover
Gemeinsam mit der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland und dem Niedersächsischen Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) führt das EIZ eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Klassenstufen 9 bis 13 aller Schulformen aus den Bezirken Hannover, Braunschweig und Lüneburg durch. Ziel ist die Vermittlung interaktiver Lernmethoden zu europäischen Themen durch die Methodik "Planspiel" zu den Entscheidungsprozessen in der EU. Mehr dazu unter: https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=41933
 
Qualifizierung - Internationalisierung - Finanzierung: Die EU fördert KMU
Am 16. September 2010 (ab 15:30 Uhr) in Lüneburg
Nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen setzt voraus, dass Wissen gefördert und erhalten wird. Innovative Produkte und Dienstleistungen können nur erfolgreich vermarktet werden, wenn es den Unternehmen gelingt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Dies stellt insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) vor Herausforderungen. Daneben müssen die finanziellen Rahmenbedingungen auf die Förderung von Wachstum und Beschäftigung ausgerichtet sein.
 
Die Familie braucht Zukunft – Zukunft braucht die Familie
Am 24. September 2010 (ab 20:00 Uhr) in Vechta, Rathaus
Das EIZ Niedersachsen und der Kreisverband der Europa-Union Vechta organisieren eine Informationsveranstaltung zur Familienpolitik in der EU, die im Rahmen der Reihe "Rathausgespräche über Europa" stattfinden wird, mit einem Vortrag von MdB Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das EIZ Niedersachsen wird vor Ort zudem mit einem Infostand vertreten sein.
 
Kongress
Soziales EUropa - Strategien zur Armutsbekämpfung in Niedersachsen

Am 29. September (ab 10:00 Uhr) in Hildesheim, Historisches Rathaus
Das EIZ Niedersachsen organisiert in Kooperation mit der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und mit Unterstützung der Stadt Hildesheim einen Kongress zum Europäischen Jahr 2010. Ein Schwerpunkt wird dabei die Frage nach den Ursachen und Möglichkeiten der Bekämpfung von Kinderarmut sein. Vortrags- und Diskussionsveranstaltung u.a. mit den Europaabgeordneten Bernd Lange, Gesine Meißner und Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl, der Niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan und der ehemaligen Landesministerin Heidi Merk.
 
"Was bringt die EU der Region?"
Am 28. Oktober 2010 (ab 18:00 Uhr) in Friesoythe
Die europäische Regional- und Strukturpolitik steht im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung des EIZ. Hier sollen nach einem Grundsatzreferat auch einige bereits geförderte Projekte in der Region Weser-Ems vorgestellt werden. Der Europaabgeordnete Prof. Hans-Peter Mayer berichtet anschließend aus seiner Arbeit im Europäischen Parlament und stellt sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.
 
Tagung: DESERTEC – Strom aus der Wüste für Europa
Am 3. November 2010 (ab 10:30 Uhr) in Oldenburg
Ein immer größerer Energiebedarf einerseits und die Gefahr vor einem Klimawandel andererseits fordern konstruktive Ideen für die Zukunft heraus. Große Mengen Strom mit Hilfe der Sonne dort zu produzieren, wo sie besonders intensiv scheint ist derzeit eine der interessantesten Zukunftsvisionen. Wie kann der Strom nach Europa gelangen und was haben die Wüstenstaaten davon? Diesen und weiteren Fragen geht eine Tagung des EIZ und der Regierungsvertretung Oldenburg nach. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion mit Abgeordneten des Europaparlaments und des Landtages.
 
Lesereihe: Frauen in Europa -
Necla Kelek liest aus ihrem Buch Himmelsreise

Am 4. November 2010 (ab 17:30 Uhr) in den Räumen des EIZ in Hannover
Necla Kelek liest im EIZ aus ihrem Buch Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam. Kelek wurde 2008 für ihren Beitrag zur Integration von Migrantinnen der Preis Frauen Europas - Deutschland des Netzwerkes Europäische Bewegung Deutschland e.V. verliehen. Sie ist ständiges Mitglied der von der Bundesregierung einberufenen Islamkonferenz und tritt für ein selbstbestimmtes Leben muslimischer Frauen, das auch in der EU immer noch keine Selbstverständlichkeit sei, ein. In diesem Zusammenhang spricht sich die Publizistin immer wieder gegen die weibliche Unterdrückung und die Überwindung archaischer Traditionen aus.
 
Göttinger Europagespräche: Vom Marktbürger zum Unionsbürger
Am 11. November 2010 in Göttingen, Altes Rathaus
Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Europa Union, Kreisverband Göttingen und des EIZ spricht Prof. Dr. Christian Calliess (Universität Berlin, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht und Direktor des Instituts für Öffentliches Recht, Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration) zum Thema "Vom Marktbürger zum Unionsbürger".
 
Lesereihe: Frauen in Europa -
Prof. Dr. Rita Süssmuth liest aus ihrem Buch Migration und Integration

Am 14. Dezember 2010 (ab 18:00 Uhr) im EIZ in Hannover
Dem EIZ ist es gelungen, Prof. Dr. Rita Süssmuth für eine Lesung im EIZ zu gewinnen. Sie liest aus ihrem Buch Migration und Integration: Testfall für unsere Gesellschaft. Süssmuth ist eine ausgewiesene Expertin in Zuwanderungsfragen. Sie arbeitet seit vielen Jahren auf Bundes-, EU und UNO-Ebene zu dieser Herausforderung und Problematik. Ihr Anliegen ist es tragfähige Lösungskonzepte für die Zukunft zu entwickeln.
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Hier erfahren Sie, wer Sie in Niedersachsen über die EU informiert.
Website der EU-Ratspräsidentschaft Dänemarks im 1. Halbjahr 2012.
Niedersachsen wird sich am 14. Mai 2012 (Montag) am 6. bundesweiten EU-Projekttag an Schulen beteiligen. Hier finden Sie nähere Informationen zum EU-Projekttag 2012.
Informationen, Dokumente und Links zum EU-Reformvertrag und zum Prozess seiner Ratifizierung.
dabei sein in Europa: Unsere EU- und Europa-Informationen für Jugendliche.
EU- und Europa-Infos für Kinder mit dem niedersächsischen Europa-Pferd "Eurogaloppo".