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eEurope - Die EU auf dem Weg in die Informationsgesellschaft
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Download: PDF-Dokument... | Nr. 1 | Februar 2002
Wer auf seiner Visitenkarte keine E-Mail-Adresse oder Homepage angibt, ist altmodisch. Nach dem neuesten eEurope-Benchmarking-Bericht ist die Verbreitung des Internets in EU-Haushalten von 18 Prozent im März 2000 auf 38 Prozent im Dezember 2001 gestiegen. Doch der rasche Anstieg flacht ab, die anfängliche Euphorie auf dem "Neuen Markt" ist einer gesunden Skepsis gewichen. Was bleibt: Eine Neubesinnung auf die Möglichkeiten der Informationsgesellschaft, die auf den Nutzer zielt.
Trendbegriffe wie "@", Internet, E-Mail, Prozessautomatisierung in Verbindung mit eLearning, eBusiness, eCommerce, eContent usw. haben sich im Alltagswortschatz längst etabliert. Das zeigt vor allem eines: Jeder Bürger, jeder Berufstätige ist inzwischen mit den neuen Formen der Informationsgesellschaft konfrontiert.
Für Europa ist dies Chance wie Herausforderung zugleich. Auf der Tagung des Europäischen Rates von Lissabon hat sich die EU zum Ziel gesetzt, bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu werden. Das übergeordnete Ziel von eEurope besteht darin, Europa so schnell wie möglich ans Netz zu bringen und die Menschen für die neuen Medien auszubilden. Die Kommunikation via Internet ist gewissermaßen die globale wie lokale Dimension der transeuropäischen Netze.
Erhebliche Probleme bestehen noch im Bereich des elektronischen Geschäftsverkehrs. Es muss mehr Rechts- und Datensicherheit für Unternehmen geschaffen werden, um die gewünschten Inhalte über die neuen Distributionskanäle sicher zu verbreiten. Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen, doch die Zeit bis 2010 ist kurz. Das eEurope-Konzept muss bekräftigt werden, damit das notwendige Vertrauen entsteht, um die neuen Möglichkeiten tatsächlich zu verwirklichen.
Heftaufbau
Das Themenheft eEurope stellt sich einer Vielzahl von Themen der Informationsgesellschaft - aus der Perspektive der Europäischen Union. Es will damit nicht nur darstellen, sondern auch zum Mitmachen ermutigen.
Im ersten Teil des Heftes werden die wichtigsten der 11 Aktionsschwerpunkte von eEurope vorgestellt. Im Mittelteil wird Service "auf einen Blick" geboten. Im Magazin, dem dritten Teil, geht es um Themenfelder wie Medizin, Weltraum oder Medienmärkte. Mit einem Ausblick auf das "erweiterte" eEurope nach dem Beitritt von zehn und mehr mittel- und osteuropäischen Staaten ab 2004/2005 schließt sich der Themenbogen.
Info-Dienst "Europa-Fokus Niedersachsen" Der "Europa-Fokus Niedersachsen" ist ein Informationsdienst des EIZ Niedersachsen in der Niedersächsischen Staatskanzlei mit Beiträgen und Hintergrundinformationen zu aktuellen EU- und Europa-Themen sowie zur Europapolitik. Die Hefte (DIN A4) erscheinen bei Bedarf zu aktuellen europäischen Themen. Auf dieser Seite können Sie diesen Info-Dienst abonnieren und die bisherigen Ausgaben (als PDF-Dokument) herunterladen.mehr... bzw. www.europa-fokus.de... |
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