Am 12. Juni 2015 (9:30-14:30 Uhr) in Hannover

Internationale (Entwicklungs-)Zusammenarbeit wird angesichts globaler Krisen in den Bereichen Umwelt, Finanzwirtschaft, globale Armut und Frieden zunehmend zu einem Thema in der Öffentlichkeit. In diesem Jahr werden hierzu viele Weichen gestellt. Im September 2015 wird die UN-Vollversammlung neue, weltweit gültige Ziele für Entwicklung und Nachhaltigkeit beschließen, die „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Gleichzeitig hat die Europäische Union das Jahr 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung erklärt. Die EU möchte dabei „Beteiligung, kritisches Denken und aktives Interesse von EU-Bürgerinnen und -Bürgern an Entwicklungsfragen“ fördern.

Jährlich gibt die EU über 50 Milliarden Euro für Entwicklungszusammenarbeit aus. Zugleich knüpft sie das Ende der Unterstützung von Agrarexporten an den Abschluss von Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten. Dabei untersteht die EU eigentlich dem „entwicklungspolitischen Kohärenzgebot“. Das heißt, ihr gesamtes außenpolitisches Handeln muss immer auch Armutsreduzierung und Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN), das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und die Niedersächsische Staatskanzlei diskutieren gemeinsam mit Eine-Welt-Initiativen, Schulen und Politik: Wie sieht eine moderne Entwicklungspolitik aus? Was versteht die EU darunter? Was kann die Politik in Niedersachsen dazu beitragen? Wie kann sich jede/r einzelne einbringen?

PDF-Dokument: Einladung mit Programm…