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Vestager in Berlin zur EU-Industriepolitik: „Wir haben keinen Grund, defensiv und unsicher zu sein“

14.03.2019 Brüssel. In der Debatte über eine europäische Industriepolitik hat EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager heute (Donnerstag) bei der Internationalen Kartellkonferenz des Bundeskartellamts in Berlin für mehr Selbstbewusstsein gegenüber Handelspartnern wie China und den USA geworben. „Wir haben keinen Grund, defensiv, schüchtern und unsicher zu sein“, sagte Vestager. „Europa braucht eine Industriepolitik, die unseren Unternehmen hilft, mit den Besten der Welt zu konkurrieren. Aber das muss eine Politik sein, die zu unseren Stärken passt. Eine, die nicht nur einigen wenigen Unternehmen zugute kommt, sondern unserem gesamten Ökosystem.“

Die Stellung Europas auf den Weltmärkten verändere sich, da immer anspruchsvollere globale Konkurrenten mit Europas Unternehmen im Wettbewerb stehen. Alle europäischen Politiken – einschließlich der Wettbewerbspolitik – müssen sich an diese Veränderungen anpassen. Aber das müsse auf eine Art und Weise geschehen, die zu den Stärken der EU passe: „auf einem Weg, der die Vielfalt und Offenheit unterstützt, die für uns so gut funktionieren – und der die Werte bewahrt, die uns zu dem machen, was wir sind“, so die EU-Kommissarin.

Die Internationale Kartellkonferenz zählt zu den weltweit renommiertesten Tagungsveranstaltungen zu Fragen des Kartellrechts und bietet Führungspersönlichkeiten und Wettbewerbsexperten aus der ganzen Welt ein Forum für den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Zur Konferenzeröffnung sprachen außer EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Daniel Ek, CEO und Mitbegründer von Spotify. Weitere Informationen finden Sie hier.

Links zum Thema:

Die Rede von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager

Informationen zur Internationalen Kartellkonferenz des Bundeskartellamts

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.