EU-Kommission will Seehäfen zukunftsfest machen

Die Europäische Kommission hat heute (Donnerstag) eine neue Initiative für 319 europäische Seehäfen vorgestellt. Auch 16 deutsche Häfen sind darunter – unter anderem Bremerhaven, Rostock, Wismar und Kiel. Die Kommission will mit ihrem Vorschlag ein echtes europäisches Hafennetz innerhalb des europäischen Binnenmarktes aufbauen.

Vor dem morgigen Europäischen Rat hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Mitgliedstaaten aufgefordert, im Kampf gegen Steuerflucht Ergebnisse zu liefern. Die schwierigen wirtschaftlichen Aussichten sollten alle Kräfte in uns wachrütteln – sowohl auf Europäischer Ebene als auch in den Mitgliedstaaten -, um jeden Wachstumshebel, den wir in der Hand haben, in Gang zu setzen und jeden möglichen Impuls zu geben, um Bürgern und Unternehmen durch diese schwierige Zeit zu helfen”, sagte der Präsident vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

EU-Bericht: Wieder Spitzenwerte für deutsche Badegewässer

Gute Nachrichten für Wasserratten: Die deutschen Badegewässer erreichten in Sachen Sauberkeit und Hygiene 2012 vielerorts noch bessere Werte als im Jahr zuvor. Das zeigt der heute (Dienstag) vorgestellte EU-Badegewässerbericht. Von insgesamt 2.295 untersuchten Badestellen an deutschen Flüssen, Seen sowie der Nord- und Ostseeküste erreichten in der vergangenen Badesaison 88,1 Prozent ausgezeichnete Werte.

Millionenförderung für Ökoinnovation: Projekte gesucht

Innovative grüne Projekte gesucht: Die Europäische Kommission will an die 45 Öko-Innovationsprojekte mit insgesamt 31,5 Millionen Euro fördern. Sie hat heute (Freitag) insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aufgerufen, ihre Projekte aus den fünf Bereichen Materialrückführung, Wasser, nachhaltige Baustoffe, umweltfreundliche Geschäftspraktiken sowie Lebensmittel und Getränke einzureichen.

Am Donnerstag wird zum siebten Mal der Europäische Tag der Patientenrechte begangen. Die Europäische Kommission möchte die EU-Bürger an diesem Tag auf die Rechte aufmerksam machen, auf die sie sich als Patient in jedem EU-Staat berufen können, wenn sie zum Beispiel im Urlaub krank werden oder sich für eine medizinische Behandlung im Ausland entscheiden.

Die heute (Donnerstag) vorgestellten Daten zum Emissionshandel zeigen ein zwiespältiges Bild.
Zwar sind die Emissionen der 12 000 Kraftwerke und Industrieanlagen, die am EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) teilnehmen, im vergangenen Jahr um zwei Prozent gesunken. Allerdings wird die Wirksamkeit des EHS dadurch untergraben, dass sich das Überangebot an Zertifikaten im letzten Jahr verdoppelt hat.

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Unter dem Spitznamen “Bernstein-Lady” hat sich Dalia Grybauskaite in Brüssel einen Namen gemacht. Zur Zeit ist die 57-Jährige litauische Präsidentin. Eine Durchgangsstation – die EU-Bürokratie ist ihr Traumjob. Kritiker vermissen jedoch Visionen. Nun wurde ihr der Karlspreis verliehen.