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Einigung im Streit zwischen EU und Krabbenfischern in Sicht © Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

Im Streit zwischen den niedersächsischen Krabbenfischern und der EU-Kommission über die Umsetzung der europäischen Beifangverordnung zeichnet sich eine Lösung ab. Bei einem Gespräch von Spitzenvertretern der Krabbenfischer und der EU-Kommission, das auf Vermittlung der niedersächsischen Europaministerin Birgit Honé zustande kam, wurde ein Weg verabredet, wie die Krabbenfischer von der verpflichtenden Anwendung des sogenannten Anlandegebots weiterhin ausgenommen werden könnten. Sie hatten diese Verpflichtung als existenzbedrohend bezeichnet. An dem Gespräch nahmen auch die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete und Fischereiexpertin Ulrike Rodust sowie Vertreter des Deutschen Fischereiverbandes und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen teil.
08.06.2018 00:00 - 00:00 Rehburg-Loccum
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Die EU bedarf einer Reform, um auch künftig Europa wirtschaftlich und sozial gestalten zu können. Dies haben die Schwierigkeiten bei der Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich gezeigt. Viele fordern eine stärkere fiskal- und wirtschaftspolitische Abstimmung. Doch geht es nicht nur um institutionelle Veränderungen, sondern auch um deren inhaltliche Ausrichtung: Die großen Verwerfungen in der wirtschaftlichen Dynamik und die gravierenden sozialen Folgen der Krise in vielen EU-Mitgliedstaaten haben den Ruf nach einem inklusiveren Wachstum lauter werden lassen.