Kapitalmarktunion: EU beschließt weitere Reformen zur Verbesserung der Finanzstabilität

14.03.2019 Brüssel. Die Kommission hat die politische Einigung begrüßt, die das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten gestern (Mittwoch) über weitere Reformen zur Verbesserung der Finanzstabilität der EU erzielt haben. Konkret geht es dabei um eine solidere Aufsicht zentraler Gegenparteien (CCP). CCP sind ein systemrelevanter Bestandteil des Finanzsektors geworden und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das Vorhaben ist Teil der Arbeiten der Europäischen Kommission an einer europäischen Kapitalmarktunion.

Zentrale Gegenparteien (CCP) aus der EU unterliegen dank einer Reihe von Maßnahmen, die im Zuge der Finanzkrise verabschiedet wurden, bereits einer angemessenen Regulierung und sind für finanzielle Schwierigkeiten gut gerüstet. Mit dem heutigen Beschluss soll künftig eine kohärentere und solidere Beaufsichtigung von CCP aus der EU und aus Drittstaaten gewährleistet werden und neue Herausforderungen gemeistert werden.

Nächste Schritte

Die vorläufige Einigung muss nun vom Europäischen Parlament und vom Rat der Europäischen Union förmlich gebilligt werden.

Links zum Thema:

Capital Markets Union: agreement on more robust supervision of central counterparties
Presseinformation der EU-Kommission vom 13.03.2019.

Vorschlag der Kommission zur Aufsicht zentraler Gegenparteien (CCP)

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.