28.01.2019 Brüssel. Die EU-Kommission hat heute (Montag) eine weitere gezielte Konsultation eingeleitet, um zu untersuchen, wie die internationale Rolle des Euro auf den Devisenmärkten gestärkt werden kann. Ziel ist es, die Rolle des Euro in diesen Märkten, insbesondere im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen, zu bewerten und herauszufinden, ob der Handel mit dem Euro effizient und auf der Grundlage einer angemessenen Marktliquidität durchgeführt wird. Dabei soll auch die Rolle der Banken des Euro-Währungsgebiets auf den Devisenmärkten bewertet werden.

Die Konsultation richtet sich vor allem an Finanzinstitute und andere Experten, die sich mit dem Funktionieren Devisenmärkte befassen. Die Befragungen bleiben zwei Monate lang bis Ende März 2019 geöffnet.

Bereits am 23. Januar hatte die Kommission eine erste Runde von Konsultationen eingeleitet, um zu untersuchen, wie die internationale Rolle des Euro in bestimmten Sektoren gestärkt werden kann: Etwa beim Handel mit Agrar- und Lebensmittelrohstoffen, Metallen und Mineralien sowie bei Flugzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeugen. Es folgt noch eine Konsultation zum Energiesektor.

Diese Schritte folgen auf die Mitteilung vom Dezember 2018 “Hin zu einer stärkeren internationalen Rolle des Euro”, in der die Vorteile einer stärkeren internationalen Rolle des Euro für die EU und das internationale Finanzsystem dargelegt und Initiativen zur Stärkung der Rolle des Euro vorgeschlagen wurden. Der Euro-Gipfel im Dezember nahm diese Mitteilung zur Kenntnis und ermutigte dazu, die Arbeiten fortzusetzen.

Die heutigen Konsultationen zielen darauf ab, festzustellen, wo genauere Initiativen ergriffen werden können. Darüber hinaus wird die Kommission Diskussionen über die verstärkte internationale Rolle des Euro in verschiedenen öffentlichen Gremien führen. Die Kommission wird bis zum Sommer über die Fortschritte berichten.

Links zum Thema:

Zur Umfrage gelangen Sie hier

Alle offenen Konsultationen der Kommission

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.