© Europäische Union, 2020, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Etienne Ansotte
3. März 2026 Brüssel. Die Europäische Kommission hat bei einer Tagung des Sicherheitskollegiums am Montag in Brüssel über die Lage im Iran und der Region und die Auswirkungen auf die EU diskutiert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte die Sitzung am Wochenende einberufen.
Die Arbeit der Kommission wird sich an zwei Prioritäten orientieren, und zwar der Unterstützung der Mitgliedstaaten und dem Schutz der EU-Bürgerinnen und Bürger.
Insbesondere wird sich die Kommission auf folgende Bereiche konzentrieren:
- Die Kommission verstärkt die Unterstützung für die Evakuierungs- und Rückführungsbemühungen der Mitgliedstaaten, unter anderem durch das EU-Katastrophenschutzverfahren und das Zentrum für die Koordinierung von Notfallmaßnahmen, und arbeitet eng mit den EU-Delegationen zusammen.
- Darüber hinaus verstärkt die Kommission die Überwachung der Risiken von Verkehrsstörungen, insbesondere rund um die Straße von Hormus und das Rote Meer, und intensiviert die Koordinierung mit Fluggesellschaften, Reedereien und nationalen Behörden.
- Im Energiebereich verfolgt die Kommission sowohl die Preis- als auch die Angebotsentwicklung genau und wird in Zusammenarbeit mit der Internationalen Energieagentur in dieser Woche eine Energie-Taskforce mit den Mitgliedstaaten einberufen.
- Im Bereich der inneren Sicherheit sorgt die Kommission weiterhin für erhöhte Wachsamkeit und eine enge Zusammenarbeit mit Europol und den Mitgliedstaaten in Bezug auf potenzielle Risiken für die innere Sicherheit.
- Schließlich verbessert die Kommission im Bereich Migration die Vorsorge durch eine genauere Beobachtung der Trends und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den zuständigen UN-Agenturen und Partnerländern.
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Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland
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