• Startseite
  • Online-Veranstaltung: Die Gleichstellungsstrategie der Europäischen Union – Von der Idee zur Umsetzung eines „Europas der Gleichstellung“
Online-Veranstaltung: Die Gleichstellungsstrategie der Europäischen Union – Von der Idee zur Umsetzung eines „Europas der Gleichstellung“ © Friedrich Ebert Stiftung Landesbüro Niedersachsen, 2020

Am 07. Dezember 2020, 19:00 bis 20:30 Uhr, Online-Veranstaltung

Die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist zwar ein wesentlicher Grundsatz der Europäischen Union, sie ist aber noch lange nicht verwirklicht“, so Ursula von der Leyen, Kommissionspräsidentin der Europäischen Union, bei der Vorstellung der EU-Gleichstellungsstrategie im März 2020.

Noch immer herrschen in den Mitgliedsstaaten der EU teils erhebliche Defizite bei der Gleichstellung der Geschlechter. Noch immer sprechen die Fakten eine deutlich diskriminierende Sprache: Frauen verdienen weniger als Männer und sie sind zu einem geringeren Anteil erwerbstätig. Das bedeutet im Alter eine geringere eigene Rente und ein deutlich höheres Armutsrisiko.

Die unbezahlte Care- und Haushaltsarbeit wird überwiegend von Frauen geleistet. Zu der wirtschaftlichen kommt die politische Benachteiligung, denen viele Frauen ausgesetzt sind. Darüber hinaus erfahren Frauen häufiger sexuelle Belästigung (55% der Frauen in der EU) oder sind Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt (33%).

Die Europäische Kommission hat daher mit ihrer Gleichstellungsstrategie als Ziel eine „Union der Gleichheit“ ausgerufen. Doch wie kann der Weg zu einer solchen „Union der Gleichheit“ gelingen? Welche spezifischen Schritte und Initiativen sind in dem Strategiepapier aufgelistet, um das Ziel zu erreichen? Und wie Erfolg versprechend sind die dort aufgelisteten Maßnahmen und wie können sie umgesetzt werden?

Denn eines ist klar: Europa muss die Verwirklichung der Gleichstellung vorantreiben. Ein Europa, das die Benachteiligung der Hälfte der Bevölkerung toleriert, kann nicht erfolgreich sein.

Diese Thematik wollen wir mit unseren Gästen und Ihnen diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Programm:

Begrüßung

  • Linda Matzke, Referentin im Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Katrin Reich, Stellvertretende Referatsleiterin im Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen

Lightning Talks

  • Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung
  • Maria Noichl MdEP, Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)
  • Prof. Dr. Gabriele Abels Jean Monnet, Professor for Comparative Politics & European Integration an der Eberhard Karls Universität Tübingen

Podiumsdiskussion und Diskussion mit dem Publikum

  • Prof. Dr. Gabriele Abels
  • Birgit Honé
  • Maria Noichl MdEP
  • Marion Övermöhle-Mühlbach, Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen

Moderation

  • Cosima Schmitt, Journalistin und ZEIT-Autorin

PDF-Dokument:

Einladung mit Programm und technischen Hinweisen…

Online-Anmeldung:

Link für die Online-Anmeldung…

Um Anmeldung wird bis zum 06. Dezember 2020 gebeten.

Die Zugangsdaten werden nach verbindlich erfolgter Anmeldung versendet.

Verantwortlich:

Linda Matzke, Referentin im Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung
Katrin Reich, Stellvertretende Referatsleiterin im Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen

Organisation:

Julia Verstraate
Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen
Theaterstraße 3
30159 Hannover
Telefon: 0511 / 357708–31
Fax: 0511 / 357708–40
E-Mail: niedersachsen@fes.de
Datenschutzhinweise: https://www.fes.de/datenschutzhinweise/

Hinweise:

Technische Voraussetzungen: PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugriff, Audio- und Videokanal, plus aktuellem InternetBrowser, Software Zoom. Steht dies nicht zur Verfügung, können Sie auch über Ihr Smartphone teilnehmen.

Technische Moderation: Linda Matzke, Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Zielgruppe: Offen für alle Interessierten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Diese Einladung darf gern an interessierte Personen im Umfeld weitergeleitet werden.