Startschuss für Europäisches Zentrum für demokratische Resilienz © Europäische Union, 2020, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Etienne Ansotte

26.02.2026 Brüssel. Das neue Europäische Zentrum für demokratische Resilienz nimmt ab sofort seine Arbeit auf. Es soll als Anlaufstelle für den Austausch zwischen EU-Institutionen, Mitgliedstaaten und der Zivilgesellschaft fungieren, um starke und widerstandsfähige Demokratien in der gesamten EU zu fördern. Zum Startschuss des Zentrums sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „In einer Welt, in der Informationen zunehmend als Waffe eingesetzt werden, um unsere Demokratien zu untergraben, handeln wir. Mit dem Europäischen Zentrum für demokratische Resilienz werden wir unsere kollektive Fähigkeit stärken, gegen ausländische Informationsmanipulation und Desinformation vorzugehen. Dies wird unsere Resilienz stärken, dafür sorgen, dass die öffentliche Debatte in Europa offen und fair bleibt, und die Bürgerinnen und Bürger befähigen, am demokratischen Leben teilzunehmen.“

Bündelung von Fachwissen zum Schutz unserer Demokratie

Das Zentrum ist ein Kernbestandteil des Europäischen Schutzschilds für die Demokratie, das einen umfassenden, gesamtgesellschaftlichen Ansatz zur Stärkung der Demokratie verfolgt. Es bündelt das Fachwissen und die Ressourcen seiner Mitglieder, um Bedrohungen für unsere Demokratien, wie Informationsmanipulation und Einflussnahme aus dem Ausland sowie Desinformation, besser abschätzen, erkennen und darauf reagieren zu können.

 Zu den Hauptzielen des Zentrums gehören:

  • die Verbesserung der situativen Wahrnehmung und der Fähigkeit, Bedrohungen zu erkennen und vorherzusehen
  • die Entwicklung robuster und gut koordinierter Konzepte für Frühwarnungen und Stärkung der Krisenreaktionsfähigkeit
  • die Vorbereitung und Befähigung der Bürgerinnen und Bürger, der Zivilgesellschaft und der Institutionen, Bedrohungen – durch Resilienz gegenüber Informationsmanipulation und Einflussnahme aus dem Ausland sowie Desinformation – standzuhalten und zu einer breiteren gesamtgesellschaftlichen demokratischen Resilienz beizutragen

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Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland