Teresa Ribera bei der 23. Internationalen Kartellkonferenz in Berlin © Euopean Communities 2007, Fotograf Alfred Yaghobzadeh

12.03.2026 Brüssel. Teresa Ribera, die Exekutivvizepräsidentin der Europäischen Kommission für einen sauberen, fairen und wettbewerbsfähigen Wandel, hat bei der 23. Internationalen Kartellkonferenz in Berlin eine schnelle Reaktion auf die hohen Energiepreise angekündigt. Sie sagte: „Europa wird auf den aktuellen Energieschock reagieren, ohne die langfristige Sicherheit zu untergraben. Die EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen bieten ungenutzte Möglichkeiten, die die Mitgliedstaaten mobilisieren können, um Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zu helfen, die mit steigenden Strompreisen konfrontiert sind. In der aktuellen Situation können wir Lehren aus früheren Krisen – von der Pandemie bis zum Energieschock nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine – ziehen, um Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig einen berechenbaren Rahmen für Investitionen zu erhalten. Unser Ziel bleibt klar: Wir müssen schnell auf die Krise reagieren und gleichzeitig die langfristigen Signale schützen, die Europas saubere und wettbewerbsfähige Wirtschaft vorantreiben.“

Politische Gespräche und Austausch mit NGOs

Während ihres Aufenthaltes in Berlin hat Ribera außerdem den Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Carsten Schneider, getroffen.

Am Donnerstagmorgen hat sich die Exekutivvizepräsidentin zudem bei einem von GermanWatch organisierten Gespräch mit Nichtregierungsorganisationen ausgetauscht.

Links zum Thema:

Video (EBS): Keynote und Q&A bei der IKK

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland