EU verstärkt ihre Hilfe zur Bewältigung der Ebola-Epidemie in Zentralafrika

Als Reaktion auf die sich weiterverbreitende Ebola-Epidemie in der der Demokratischen Republik Kongo hat die EU-Kommission heute (Mittwoch) weitere 465.000 Euro Hilfe bereitgestellt. Sie kommen dem Nachbarland Burundi zugute und sollen dort Vorsorgemaßnahmen von Hilfsorganisationen und örtlichen Behörden unterstützen, um die Gefahr eines Übergreifens des Virus auf angrenzende Länder einzudämmen.

Ein Jahr nach Abschluss des Stabilitätsprogramms: Griechenland kann auf Errungenschaften aufbauen

Heute (Dienstag) ist es ein Jahr her, dass Griechenland das Unterstützungsprogramm des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) erfolgreich abgeschlossen hat. „Die griechische Wirtschaft hat von Reformen profitiert, das Vertrauen kehrt zurück“, sagte Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis dazu heute. „Das Wachstum ist stabil, die Arbeitslosigkeit geht zurück und die öffentlichen Finanzen haben sich verbessert. Es ist wichtig, auf diesen Errungenschaften aufzubauen, indem man den Weg einer verantwortungsvollen Finanzpolitik und von Strukturreformen fortsetzt, auch zur Stärkung des griechischen Finanzsektors.“

No-Deal-Brexit: EU sieht sich «auf alle Eventualitäten vorbereitet»

Die Europäische Union sieht sich gut gerüstet für den Fall eines Brexits ohne Abkommen Ende Oktober. «Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet», sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Montag. Zwar würde ein ungeregelter EU-Austritt Großbritanniens «natürlich erhebliche Störungen sowohl für Bürger als auch für Unternehmen verursachen». Doch träfen diese Großbritannien weit stärker als die übrigen 27 EU-Staaten.

EU-Kommission: Schutzzölle auf Stahlprodukte wirksam

Die EU-Kommission sieht die wegen der US-Handelspolitik auf Stahlimporte aus anderen Ländern verhängten Sonderabgaben als Erfolg an. Die Maßnahmen hätten im ersten Jahr im Großen und Ganzen gut funktioniert, erklärte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Einige Anpassungen seien aber vorgesehen.

EU unterstützt Griechenland im Kampf gegen Waldbrände

Die Europäische Union hat heute (Mittwoch) ihren Katastrophenschutz zur Unterstützung Griechenlands bei der Bekämpfung der Waldbrände aktiviert. Griechenland hatte gestern (Dienstag) die EU um den Einsatz des gemeinsamen Systems zur Bewältigung von Naturkatastrophen (rescEU) gebeten. Im Rahmen von rescEU sind bereits drei Löschflugzeuge aus Italien und Spanien angefordert worden, um die in mehreren Gebieten des Landes wütenden Waldbrände einzudämmen. Das EU-Erdbeobachtungssystem Copernicus wurde zudem für Waldbrände auf Gran Canaria, Sardinien und in Grönland aktiviert.