EU reagiert auf den Klimawandel: Mehr erneuerbare Energien, bessere Energieeffizienz

09.11.2018 Straßburg – Das Europäische Parlament stimmt über neue EU-Ziele ab, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Energie- effizienz zu verbessern.

Nach neuen, vom Parlament und den nationalen Regierungen vereinbarten Regeln müssen mindestens 32 Prozent des Energieverbrauchs der EU 2030 aus erneuerbaren Quellen wie Sonne oder Wind stammen. Des Weiteren müssen die EU-Länder sicherstellen, dass mindestens 14 Prozent ihrer im Verkehr eingesetzten Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen stammen.

Der Berichterstatter für erneuerbare Energien, José Blanco López (S&D) aus Spanien, sagt in unserem Videointerview: „Wir möchten eine kohlenstofffreie Wirtschaft bis 2050. So können wir das Pariser Klimaabkommen einhalten und Emissionen reduzieren.“

Die EU hat sich auch darauf geeinigt, ihre Energieeffizienz bis zum Jahr 2030 um 32,5 Prozent zu steigern und den Haushalten die Erzeugung, Speicherung und den Verbrauch ihrer eigenen grünen Energie zu erleichtern.

Die neuen Vorschriften sollen für Bürger und Unternehmen Einsparungen in Form von reduzierten Energierechnungen bringen. Gleichzeitig soll auch unsere Umwelt von geringeren CO2-Emissionen profitieren.

Die Abgeordneten werden während der Plenartagung in der kommenden Woche über die neuen Rechtsvorschriften für saubere Energie abstimmen. Danach werden sie dem Rat zur endgültigen Annahme vorgelegt.