Die Europäische Kommission hat Mittwoch (02. September) ein EU-weites Verbot von Isotonitazen auf den Weg gebracht. Die psychoaktive Substanz ist ein synthetisches Opioid, das schwere Gesundheitsschäden verursachen und in einigen Fällen zum Tod führen kann. Jetzt ist es am Europäischen Parlament und Rat, das Verbot vor seinem Inkrafttreten zu prüfen.
Ab Mittwoch (02. September) können sich Sekundarschulen in ganz Europa online zur Teilnahme am Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“ der Europäischen Kommission anmelden. Der Wettbewerb richtet sich an 17-jährige Schüler/innen und findet am 26. November 2020 zeitgleich an allen ausgewählten Schulen statt. Dabei muss online ein etwa einseitiger Text aus einer beliebigen EU-Amtssprachen in eine andere übersetzt werden. Bei 24 Amtssprachen können die Teilnehmer/innen damit aus 552 Sprachkombinationen wählen. Die Anmeldung – der erste Schritt des zweistufigen Verfahrens – läuft bis zum 20. Oktober 2020, 12.00 Uhr.
Mittwoch (02. September) beginnen die 77. Filmfestspiele von Venedig. Dort laufen zwölf Filme, die durch das europäische Filmförderprogramm MEDIA unterstützt werden. Vier dieser Filme stehen im Wettbewerb um den Goldenen Löwen, zwei davon mit deutscher Beteiligung. Wie die Filmbranche von der EU-Filmförderung profitiert, zeigt auch ein Bericht, den die EU-Kommission heute zum Kulturprogramm Creative Europe veröffentlicht hat. Demnach wurden im Jahr 2019 darüber ein Viertel aller Filmproduktionen in der EU unterstützt.
Veröffentlicht von Heike SchulzKommentare deaktiviert für Horizon Europe: Wie kann das EU-Forschungsbudget dabei helfen, die großen Herausforderungen unserer Welt zu bewältigen?
Die Europäische Kommission ruft EU-Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Ideen für die künftigen Schwerpunkte der Forschungsförderung in der EU einzubringen. Konkret geht es dabei um Ideen für neue EU-Initiativen, um den Klimawandel zu bewältigen, den Krebs zu bekämpfen, grüne Städte zu bauen und Ozeane und Böden gesünder zu machen. Die gesammelten Ideen werden in die Gestaltung der neuen „Missionen“ im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon Europe einfließen, einem Novum im nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation.
Die Europäische Kommission unterstützt 74 neue Konsortien zur Forschungszusammenarbeit mit insgesamt 80 Millionen Euro. Die Forscher und Innovatoren werden über den Austausch von Forschungs- und Innovationspersonal (RISE) im Rahmen der Marie Skłodowska-Curie Aktionen zusammenarbeiten, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel, die COVID-19-Pandemie und die Digitalisierung zu bewältigen. Aus Deutschland sind 43 Partner und Koordinatoren beteiligt. Mit dabei sind zum Beispiel die Universität Stuttgart, das Karlsruher Institut für Technologie, die Stiftung Zollverein und die Risa Sicherheitsanalysen GmbH.