Coronavirus: EU-Kommission unterstützt Aufnahmeeinrichtungen in Griechenland © Europäische Union, 2020, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Lukasz Kobus

22.12.2020 Brüssel. Die Kommission will die medizinische Versorgung in den griechischen Aufnahmeeinrichtungen für Migranten auf dem Festland und den Inseln verbessern. Dazu wird sie Griechenland Dienstag (22. Dezember) weitere 25 Mio. Euro über das EU-Soforthilfeinstrument bereitstellen. Damit sollen sowohl die medizinische Infrastruktur in den Aufnahmezentren gestärkt als auch die öffentlichen Krankenhäuser in den Aufnahmegemeinschaften in Griechenland unterstützt werden, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie besonders unter Druck stehen.

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sagte: „Das Virus ist unser gemeinsamer Feind. Wir wissen, dass es besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig stark trifft. Diese zusätzliche Unterstützung wird den griechischen Behörden helfen, die Menschen in den Aufnahmezentren besser zu schützen und die Gesundheitsdienste zu entlasten.”

Die Soforthilfe soll dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu minimieren, die medizinische Ausrüstung in den öffentlichen Krankenhäusern zu verbessern, die Behörden bei Gesundheitsuntersuchungen und der medizinischen Erstversorgung zu unterstützen sowie Isolier- und Quarantänestationen bereitzustellen.

Diese Unterstützung kommt zu den 8 Mio. Euro hinzu, die im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds für die unmittelbare Reaktion auf die Corona-Pandemie auf den griechischen Inseln der Ägäis bereitgestellt wurden. Unterstützung wird auch im Rahmen des laufenden Projekts PHILOS II geleistet, das aus dem Nationalen Programm des Asyl- und Migrationsfonds (EU-Beitrag in Höhe von 37,5 Mio. Euro) finanziert wird.

Link zum Thema:

Daily News vom 22. Dezember 2020

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.