EU setzt auf schnellen Kompromiss bei US-Autozöllen © lenswideopen / fotolia.com

6.05.2026 Paris (dpa). Im Ringen um eine Abwehr
erhöhter US-Autozölle hat sich
EU-Handelskommissar
Maros Sefcovic nach Beratungen mit dem US-Handels-
beauftragten
Jamieson Greer zuversichtlich geäußert.
Beide Seiten müssten das im Sommer 2025

vereinbarte Zollabkommen zwischen der Europäischen
Union und den USA umsetzen, sagte
Sefcovic vor Start
eines Treffens der Handelsminister der Gruppe der
führenden westlichen
Industriestaaten (G7) in Paris.
Es gehe nun um eine schnelle Bestätigung des europäischen

Zollabkommens mit den USA im EU-Parlament. Dabei setze
er auf schnellen Fortschritt,
sagte Sefcovic.

Vergangene Woche hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, er wolle Zölle auf Autos
und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von 15 auf 25 Prozent
erhöhen. Er begründete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte
Handelsabkommen. Die Zollerhöhungen würden vor allem Deutschland treffen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte am Rande des G7-Treffens in
Paris, sie hoffe auf eine Verständigung mit den USA zu den angedrohten Autozöllen. Sie
habe dazu selber mit dem US-Handelsbeauftragten Greer und US-Handelsminister Howard
Lutnick beraten. «Und ich bin guter Hoffnung, dass wir auch diese Herausforderung gut
miteinander gelöst bekommen», so Reiche.

Quelle dieser Information: Der Abdruck dieser Nachricht erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Presse-Agentur (dpa).