EU und Südkorea stärken strategische Partnerschaft in der Corona-Pandemie © Europäische Union, 2020, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Etienne Ansotte

30.06.2020 Brüssel. Heute (Dienstag) haben sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und der Hohe Vertreter Josep Borrell per Videokonferenz mit dem Präsidenten der Republik Korea, Moon Jae-in, über die Zusammenarbeit in der Corona-Pandemie und darüber hinaus ausgetauscht. In einer gemeinsamen Presseerklärung bekräftigen beide Seiten, bei der Entwicklung von Impfstoffen zusammenzuarbeiten. Man könne voneinander lernen, da die Republik Korea einen sehr innovativen und erfolgreichen Ansatz zur Verlangsamung der Pandemie verfolge, sagte von der Leyen im Anschluss.

Die Kommissionspräsidentin sagte weiter: „Ein wichtiger Aspekt, über den wir gesprochen haben, ist die gegenseitige Unterstützung bei der Lieferung von Medizinprodukten sowie die konkrete Zusammenarbeit bei der Forschung und Entwicklung von Diagnostika, Impfstoffen und Therapeutika gegen COVID-19.“

Beide Seiten wollen die strategische Partnerschaft zwischen der EU und der Republik Korea, die im Jahr 2020 ihr zehnjähriges Bestehen feiert, weiter stärken. Bisher in Kraft sind ein weitreichendes politisches Rahmenabkommen, ein Freihandelsabkommen und ein Abkommen, durch das die Republik Korea an EU-Krisenbewältigungsoperationen teilnehmen kann.

Links zum Thema:

Gemeinsame Presseerklärung

Mitschnitt der gemeinsamen Pressekonferenz

Mitschrift des Statements von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen auf der Pressekonferenz

Factsheet EU-Korea

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.