Im internationalen DIALOG zu effektiverer EU-Förderung für Niedersachsen © Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

PresseInformation des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung vom 26.11.2020.

HANNOVER. Wie lassen sich regionale Förderprogramme optimieren? Wie lässt sich die breite Masse der Stakeholder einbinden und so die Identifikation mit Programmen verbessern? Was kann man von guten Beispielen in anderen Ländern lernen?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines virtuellen internationalen Treffens am (heutigen) Donnerstag im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) in Hannover. Das Ministerium stellte dabei ihre Prozesse Projektpartnern aus Italien, Bulgarien, Belgien, Spanien und der Schweiz vor. Auch die Beteiligungsprozesse im Rahmen der Richtlinie „Soziale Innovation“ wurden dabei analysiert.

Der Austausch unter dem Namen „DIALOG“ soll helfen, Effektivität und Nachhaltigkeit regionaler Förderprogramme durch Einbindung von Stakeholdern zu verbessern. Im Vorfeld der anstehenden neuen EU-Förderperiode von 2021-2027 will Niedersachsen damit seine Förderstrategie optimieren. Die Abkürzung „DIALOG“ steht für „Dialog for Innovation And LOcal Growth“ (Dialog für Innovation und lokales Wachstum). DIALOG gehört zum Interreg Europe Programm der EU und unterstützt die Umsetzung von RIS3, der „Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung“. Das MB ist seit August 2019 Projektpartner bei Dialog.

„Das DIALOG-Projekt in unserem Hause steht für die Evaluation gewohnter Strukturen“, sagte Europa- und Regionalministerin Birgit Honé. „Mit DIALOG streckt unser Ministerium seine Fühler aus und lernt von seinen Projektpartnerinnen und -partnern aus ganz unterschiedlichen europäischen Ländern und Kontexten“, erklärte die Ministerin weiter.

Das Europa- und Regionalministerium setzt auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie auf Kreativität und Umsetzungswillen, um einen lösungsorientierten Austausch zu ermöglichen.
Das Ziel sind Systeme der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen der Partnerbeteiligung zu etablieren, Best Practices zu identifizieren und mit den Projektpartnern zu teilen.

Hintergrund:
DIALOG gehört zum Interreg Europe Programm der Europäischen Union.
Das Interreg Europe Programm soll zum so genannten “Policy-Learning” zwischen Behörden anregen, um die Wirkung der politischen Maßnahmen und Programme für die regionale Entwicklung zu verbessern. Die Finanzierung von Interreg stammt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Behörden in ganz Europa können sich im Rahmen von Interreg Europe über gute Ideen, Konzepte und Maßnahmen der öffentlichen Verwaltung austauschen, um die Lebensverhältnisse der Menschen in den Regionen zu verbessern.