Neue Leitlinien zur Überwachung von COVID-19 in Langzeitpflegeeinrichtungen © Europäische Union, 1999, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst

19.05.2020 Brüssel. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat heute (Dienstag) Leitlinien für die Mitgliedstaaten zur COVID-19-Überwachung in Langzeitpflegeeinrichtungen veröffentlicht. Vorausgegangen war ein Austausch zwischen den Kommissionsmitgliedern Dubravka Šuica, Stella Kyriakides, Nicolas Schmit und Helena Dalli und Vertretern von Sozialeinrichtungen und ihren Patienten über deren besonders schwierige Situation.

Von COVID-19 sind Personen im Alter ab 65 Jahren, insbesondere solche mit Vorerkrankungen, sowie Menschen mit Behinderungen überproportional betroffen. In vielen EU-Mitgliedstaaten machen die COVID-19-bezogenen Todesfälle in Langzeitpflegeeinrichtungen 30 bis 60 Prozent aller COVID-bezogenen Todesfälle aus. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Gesundheit und Sicherheit dieser besonders gefährdeten Gruppen, sondern auch auf die des Personals in Pflegeeinrichtungen.

Die Leitlinien dies ECDC legt einen Schwerpunkt auf Strategien zu Tests und Meldungen von COVID19-Fällen, um Patienten und Personal in der Langzeitpflege zu schützen.

Links zum Thema:

Coronavirus: Commission welcomes ECDC guidance on surveillance of COVID-19 in long-term care facilities in the EU
Nachricht der EU-Kommission vom 19.05.2020.

Leitlinien des ECDC

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland