Von der Leyen zu Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Europa © Europäische Union, 2018, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Mauro Bottaro

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mit Blick auf die enormen wirtschaftlichen Auswirkungen der Situation im Nahen Osten auf Europa kurzfristige und strukturelle Reaktionen angekündigt. Nach der wöchentlichen Sitzung der EU-Kommission in Brüssel umriss sie die Empfehlungen, die die Kommission den Staats- und Regierungschefs der EU vor ihrem informellen Gipfel in der kommenden Woche in Zypern vorlegen werde.
30 Jahre Marie-Skłodowska-Curie Maßnahmen: Rund 400 Millionen Euro für Postdoc-Förderung im Jubiläumsjahr © Europäische Union, 2018, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Mauro Bottaro

Die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA), das EU-Vorzeigeprogramm für die Ausbildung, Mobilität und Karriereentwicklung von Forschenden, wird dieses Jahr 30. Zum Jubiläum investiert die EU-Kommission in diesem Jahr 399 Millionen Euro in Postdoktorandenförderung und startet eine neue Ausschreibung im Rahmen der MSCA. Die Bewerbungsfrist für die MSCA-Postdoktorandenförderung endet am 9. September.
Lage im Nahen Osten, Energiepreise, Ukraine: Von der Leyen nach Treffen des Europäischen Rats © Europäische Union, 2020, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Etienne Ansotte

Im Angesicht schwieriger Aufgaben habe die EU beim Europäischen Rat in Brüssel ihre Entschlossenheit bekräftigt, erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach dem Treffen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Ratspräsident António Costa sagte sie zur Lage im Nahen Osten: „Die Lage in der Region ist äußerst ernst. Sie verursacht große Instabilität, Leid und wachsende Risiken weit über die Region hinaus. Deshalb brauchen wir Deeskalation und maximale Zurückhaltung sowie den Schutz der Zivilbevölkerung und der zivilen Infrastruktur. Ich möchte auch ein Wort zu unseren Partnern und Freunden am Golf und in der gesamten Region sagen. Wir stehen ihnen in Solidarität und Freundschaft zur Seite, die Europäische Union steht hinter ihnen. Erst diese Woche hat die Kommission mehr als 450 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für die Region angekündigt.“