EU-Chefdiplomatin: Russland gewinnt nicht – EU kann fordern Kaja Kallas, High Representative of the Union for Foreign Affairs and Security Policy and Vice-President of the European Commission Fotograf*in: Aurore Martignoni © European Union, 2024 Audiovisual Service

Mehr Verluste, schwierige Rekrutierung: Russland steckt laut EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas in der Klemme. Kann die EU in den Friedensverhandlungen Forderungen stellen?
Geheimdiensterkenntnisse deuten nach Angaben von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas nicht auf einen bevorstehenden russischen Durchbruch im Angriffskrieg gegen die Ukraine hin. «Russland gewinnt nicht.
Absage an Moskau: EU setzt weiter auf Sanktionen © Europäische Union, 2022, Quelle: EU-Kommission, Stand With Ukraine

Die EU reagiert zurückhaltend auf die Ergebnisse der von den USA initiierten Ukraine-Gespräche in Saudi-Arabien und erteilt Forderungen nach einem Ende ihrer Sanktionspolitik eine Absage. Man nehme die Vorschläge zur Gewährleistung einer sicheren Schifffahrt im Schwarzen Meer sowie zur Beendigung der Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine und in Russland in Kenntnis, sagte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in Brüssel.
EU-Kommission plant Krisentraining für Schüler © Europäische Union, 2018, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Lukasz Kobus

Mit Unterricht zur Krisenvorsorge an Schulen will die Europäische Kommission die Abwehrbereitschaft Europas stärken. Schülerinnen und Schüler sollen aus Sicht der Brüsseler Behörde künftig EU-weit lernen, wie sie sich in Notfällen wie Naturkatastrophen oder Cyberangriffen verhalten. Das ist Teil einer neuen Strategie zur Abwehrbereitschaft, die die Kommission in Brüssel vorgestellt hat.
Umfrage: Deutsche wollen mehr Schutz von der EU © Europäische Gemeinschaften, 1998, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst

Die Europäische Union sollte nach Meinung einer Mehrheit ihrer Einwohner einer aktuellen Umfrage zufolge künftig eine größere Rolle beim Schutz vor globalen Krisen und Sicherheitsrisiken spielen. In Deutschland wünschen sich dies sogar 73 Prozent der Befragten – mehr als im EU-weiten Schnitt, wie aus der jüngsten Eurobarometer-Umfrage hervorgeht, bei der mehr als 26.000 Menschen befragt wurden.