Türkei tritt mehreren EU-Programmen bis 2027 bei © Europäische Gemeinschaften, 1998, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst

Die Türkei ist den Neuauflagen verschiedener EU-Programme beigetreten. Bis 2027 nimmt das Land nun am EU-Forschungsprogramm Horizont Europa, am Bildungsprogramm Erasmus+ sowie am Europäischen Solidaritätskorps teil, wie aus Angaben der EU-Kommission von Mittwoch hervorgeht. Forschende, Studierende, Schüler oder Auszubildende aus der Türkei können nun unter den gleichen Bedingungen mitmachen wie Teilnehmer aus den EU-Ländern.

EU-Parlament will 90 Millionen Euro aus Frontex-Budget zurückhalten © lenswideopen / fotolia.com

Im zweiten Anlauf hat das Europaparlament den Haushalt der EU-Grenzschutzagentur Frontex für das Jahr 2019 entlastet. Zugleich empfahlen die Abgeordneten am Donnerstag in Straßburg, zunächst 90 Millionen Euro (12 Prozent) aus dem Frontex-Budget für 2022 zurückzuhalten. Frontex wurde zuletzt wiederholt beschuldigt, an der illegalen Zurückweisung von Migranten an den EU-Außengrenzen beteiligt gewesen zu sein.

Von der Leyen: Gazprom reagierte nicht auf erhöhte Nachfrage aus EU © Europäische Gemeinschaften, 1998, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst

Der russische Energieriese Gazprom hat nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zuletzt nicht auf die verstärkte Nachfrage aus der EU reagiert. «Während das Unternehmen Gazprom seine langfristigen Verträge mit uns eingehalten hat, hat es nicht wie in den Vorjahren auf eine höhere Nachfrage reagiert», sagte sie am Mittwoch im Europaparlament in Straßburg. Die ganze Welt sei vom Anstieg der Energiepreise betroffen, aber es gebe «etwas Spezifisches» in der europäischen Situation.