Sicheres Reisen mit digitalem COVID-Zertifikat der EU: Nordmazedonien, die Türkei und die Ukraine werden an EU-System angeschlossen © Europäische Union, 2021, Quelle: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst, Fotograf*in: Xavier Lejeune

19.08.2021 Brüssel. Nordmazedonien, die Türkei und die Ukraine nehmen ab Freitag (20. August) am System des digitalen COVID-Zertifikats der EU teil. Die EU-Kommission hat für die drei Länder heute entsprechende Äquivalenzentscheidungen beschlossen. Damit werden die von Nordmazedonien, der Türkei und der Ukraine ausgestellten COVID-Zertifikate in der EU zu den gleichen Bedingungen wie das digitale COVID-Zertifikat der EU anerkannt. Gleichzeitig haben sich Nordmazedonien, die Türkei und die Ukraine bereit erklärt, das digitale COVID-Zertifikat der EU für Reisen aus der EU in ihre Länder zu akzeptieren.

EU-Justizkommissar Didier Reynders sagte: „Ich freue mich, dass die Liste der Länder, die ein System auf der Grundlage des digitalen COVID-Zertifikats der EU einführen, stetig wächst und wir international Standards setzen. Dies wird dazu beitragen, sicheres Reisen zu erleichtern, auch über die Grenzen unserer Union hinaus.”

EU-Nachbarschaftskommissar Olivér Várhelyi betonte: „Da wir die Pandemie gemeinsam bekämpfen, sind unsere Partner auch ein wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen sicheren Öffnung. Ich heiße die Ukraine, Nordmazedonien und die Türkei in unserem System der digitalen COVID-Zertifikate willkommen und freue mich darauf, dass sich bald weitere unserer Nachbarn anschließen werden.”

Die drei heute angenommenen Beschlüsse treten ab dem 20. August 2021 in Kraft und sind online verfügbar.

Die Kommission arbeitet weiterhin mit anderen Drittländern zusammen, um sie an das EU-System anzuschließen.

Links zum Thema:

Daily News vom 19. August 2021

Website zum digitalen COVID-Zertifikat der EU

Fragen und Antworten zum digitalen COVID-Zertifikat der EU

Quelle dieser Informationen: EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland.